Das Ministerium

Unsere Themen

Landesbeauftragte

Landesstelle

Service

Arbeitskreis für Fachkräftesicherung

Die brandenburgische Landesregierung entwickelt seit 2005 Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs. Die initiierende und koordinierende Rolle obliegt dabei der interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG), die am 09. August 2005 unter Federführung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie ihre Arbeit aufnahm. Darüber hinaus konstituierte sich am 21. Februar 2006 das Bündnis für Fachkräftesicherung (vorher Landesarbeitskreis - LAK), für den ein breites Spektrum an Partnern für die Arbeit an Strategien zur Fachkräftesicherung gewonnen werden konnte. Seit dem 26. Juni 2018 hat das Bündnis einstimmig beschlossen, das bisherige Bündnis in Arbeitskreis für Fachkräftesicherung umzubenennen. Infolge der Gründung des Bündnisses für Gute Arbeit in 2016 als oberstes arbeitspolitisches Gremium im Land war eine Umbenennung sinnvoll. Der AK ist eine wichtige Säule des Bündnisses für Gute Arbeit und sieht seine Rolle künftig auch in der Erarbeitung von entsprechenden Empfehlungen.

Wesentliche Aufgaben der IMAG und des Arbeitskreises (AK) sind die Weiterentwicklung der Brandenburger Fachkräftestrategie in Brandenburg und die gemeinsame Arbeit an der Umsetzung der wesentlichen Schlüsselthemen.

Der AK tagt ein bis zweimal im Jahr in Potsdam. Im Arbeitskreis für Fachkräftesicherung sind vertreten: Wirtschaft, Kammern, Gewerkschaften, Landeselternrat, Hochschulen, Fachhochschulen, Schulämter, Landkreistag Brandenburg, Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und Ressorts des Landes Brandenburg – das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, das Ministerium für Umwelt, Gesundheit, und Verbraucherschutz und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie die Staatskanzlei.

Ziele des Arbeitskreises für Fachkräftesicherung

Die Partner im AK für Fachkräftesicherung haben sich darauf verständigt gemeinsam mit dem Land Programme und Maßnahmen umzusetzen, die

  1. die Cluster und Branchen bei der Entwicklung geeigneter Fachkräftestrategien im Land Brandenburg unterstützen,
  2. die Unternehmen in Brandenburg bei der Sicherung eines adäquaten Arbeitskräfteangebots unterstützen (Aus- und Weiterbildung) und
  3. möglichst allen Auszubildenden, Beschäftigten und Ausbildungs- und Arbeitsuchenden berufliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.

Der AK für Fachkräftesicherung wird die Herausforderungen des demografischen, digitalen sowie des wirtschaftsstrukturellen Wandels gemeinsam mit allen Interessierten identifizieren und entsprechende bildungs- und arbeitsmarktpolitische wie auch personalwirtschaftliche Aktivitäten unterstützen.

Die Instrumente der Fachkräftesicherung müssen auf zwei Ebenen ansetzen: Auf Landesebene werden gemeinsam von den Akteuren in Politik, Wirtschaft, Schule, Hochschule und Interessenvertretern konkrete Maßnahmen zur Entwicklung und Umsetzung von Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs erarbeitet. Die Partner bringen sich entsprechend ihrer spezifischen Kompetenzen und Stärken in die einzelnen Handlungsfelder bzw. Schlüsselthemen ein. Kooperationen sind die Voraussetzung für den Erfolg der Maßnahmen. Auf lokaler Ebene findet die Fachkräftesicherung in den Unternehmen statt. Unternehmen und Partner vor Ort entwickeln regional- und gegebenenfalls branchenspezifische Instrumente zur Sicherung zukünftiger Fachkräfte. Dabei können sie auf die konkreten auf Landesebene erarbeiteten Handlungsstrategien und Unterstützungsmöglichkeiten zurückgreifen. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen zukunftsorientierte Maßnahmen, die das betroffene Individuum und den Betrieb mit ihren Erwartungen und Bedarfen in den Mittelpunkt stellen.