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15.12.2010Behindertenverband: 20 Jahre verlässlicher Anwalt für Menschen mit Behinderung | 170/2010

15.12.2010 - Der Allgemeine Behindertenverband Land Brandenburg e. V. (ABB) feiert sein 20-jähriges Bestehen. Sozialstaatssekretär Wolfgang Schroeder bei der heutigen Festveranstaltung in Potsdam: „Der Verband ist ein verlässlicher Anwalt aller Menschen mit Behinderungen in Brandenburg. Engagiert setzt er sich für ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges und gleichberechtigtes Leben von Menschen mit Behinderungen ein und weist konsequent auf Barrieren beim Bauen, im Verkehr und in den Köpfen hin.“

Am 15. Dezember 1990 schlossen sich Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen und Freunde aus 17 Vereinen und Selbsthilfegruppen, die mit der Bürgerbewegung in Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) entstanden waren, zum ABB zusammen. Heute gehören mehr als 20 Mitgliedsvereine mit etwa 1.300 Mitgliedern sowie Einzelmitglieder zum Verband. Verbandsvorsitzende ist Andrea Peisker, die Behindertenbeauftragte von Eisenhüttenstadt.

Baaske: „Bei der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist der Behindertenverband für das Land ein wichtiger Partner. Wir wollen die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung stärken. Unser gemeinsames Ziel ist die Inklusion.“

Jürgen Dusel, Behindertenbeauftragter des Landes Brandenburg: „Gerade für Menschen mit Behinderungen oder deren Angehörige ist es manchmal schwierig, die einschlägigen Gesetze zu verstehen. Aber nur wer seine Rechte kennt, kann diese auch durchsetzen. Der Verband leistet hier eine gute Unterstützung.“

Seit 1991 veranstaltet der Verband in den Sommerferien mit Unterstützung des Landes ein Integrationsferienlager für rund 230 überwiegend behinderte Kinder und Jugendliche. Seit 2004 verleiht der ABB jährlich den „Betonkopf Brandenburg“. Mit der Aktion wird öffentlich gemacht, wodurch Menschen mit Behinderung ein Leben in der Gemeinschaft erschwert wird.

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