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19.01.2011Fachkräfte und Brandenburg-Rückkehrer: Gute Bezahlung für gute Arbeit notwendig | 006/2011

19.01.2011 - Der künftige Fachkräftebedarf kann nur gesichert werden durch „passgenaue Ausbildung, Qualifizierung und gute Löhne für gute Arbeit“. So heute Arbeitsstaatssekretär Wolfgang Schroeder im Landtag. Ein gutes Lohnniveau sei auch eine wesentliche Voraussetzung, „um ehemaligen Brandenburgerinnen und Brandenburgern ihre Heimat wieder schmackhaft zu machen und zur Rückkehr zu gewinnen.“

Die von der CDU im Landtag vorgeschlagene zentrale Landesagentur für Rückkehrer sei nicht ausreichend, „um viele Menschen dazu zu bewegen, wieder nach Brandenburg zu kommen.“ Er verwies auf zahlreiche Aktivitäten des Landes zur Fachkräftesicherung. Schroeder: „Wir gehören dabei bundesweit zu den Vorreitern.“

In den Ausschüssen des Landtages soll nun beraten werden, welche weiteren Schritte dafür sinnvoll seien - auch um Fachkräfte zu gewinnen. Die von der CDU unterstützte frühere Kampagne, Brandenburg als Niedriglohnland für Investoren schmackhaft zu machen, sei „ein Schlag ins Gesicht potenzieller Rückkehrerinnen und Rückkehrer gewesen.“

Arbeitsminister Günter Baaske hatte sich bereits im Vorfeld der Landtagsdebatte klar gegen kostspielige neue Strukturen ausgesprochen, da die Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) bereits heute Beratungsangebote für Unternehmen und Brandenburg-Rückkehrer biete. Baaske: „Heimatliebe und Beratung sind gut – die Menschen entscheiden aber nach harten Fakten. Dazu gehören familiäre Bindung, regionale Identität - vor allem aber Arbeitsplätze und gute Bezahlung“.

Der Bundesregierung warf er vor, beim Lohn-Thema stur zu bleiben. Baaske: „CDU und FDP sind nicht dazu zu bewegen, Mindestlöhne zu akzeptieren.“

Im Rahmen der heutigen Sitzung des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat, dem Baaske für das Land Brandenburg angehört, fordert er die Bundesregierung erneut auf, „sich in dieser grundsätzlichen Frage zu bewegen.“ Durch ein besseres Lohnniveau könne die Anzahl der Hartz-IV-Bezieherinnen und –Bezieher deutlich gesenkt werden.

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