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08.02.2011Wettbewerb für familienfreundliche Gemeinden gestartet | 014/2011

Familienminister Günter Baaske gab heute den Startschuss für den Landeswettbewerb „Familien- und kinderfreundliche Gemeinde 2011“. Bis zum 15. Juni können alle Kommunen ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen. Gesucht werden Städte und Gemeinden, in denen Familien ein gutes Lebensumfeld vorfinden. Auf die Sieger warten Preisgelder in Höhe von 76.700 Euro. Baaske: „Ob Familien ihre Zukunft in Brandenburg sehen, hängt neben dem Einkommen ganz stark von den örtlichen Lebensbedingungen ab. Wir wollen Brandenburg zu einer der familienfreundlichsten Regionen entwickeln. Die Kommunen sind dabei entscheidend.“ Die Preisverleihung findet am 17. November in Potsdam statt.

Der Wettbewerb findet zum sechsten Mal statt. Er wurde 1998 ins Leben gerufen und wird seit 2005 alle zwei Jahre ausgelobt. Insgesamt 58 Kommunen wurden bislang ausgezeichnet. Baaske: „Der Preis hat sich etabliert und gilt unter den Gemeinden als hohe Auszeichnung.“ In diesem Jahr wird das Augenmerk besonders auf die Themen „Familien und Pflege“ und „Alleinerziehende“ gelegt. Preiswürdig sind zum Beispiel familienfreundliche Öffnungszeiten von Kindertagesstätten oder Verwaltung, Mehrgenerationenhäuser, ehrenamtliche Betreuungsangebote oder eine kinder- und altersgerechte Infrastruktur.

Baaske: „Mit dem Wettbewerb wollen wir gute Beispiele bekannt machen und Impulse zur Nachahmung setzen. Zu den Bewertungskriterien gehören Nachhaltigkeit, Innovation und ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis.“

Eine unabhängige Jury wird von Mitte Juni bis Ende September die Städte und Gemeinden besuchen und die Projekte vor Ort bewerten. Bei der Bewertung wird die Größe der Kommune berücksichtigt. Einzelne Ortsteile können sich allerdings nicht beteiligen. Die Preisgelder sollen in den Gemeinden zweckgebunden zur Weiterentwicklung der Familienfreundlichkeit verwendet werden.

Die Ausschreibungsunterlagen sind im Internet unter www.masf.brandenburg.de eingestellt. Bewerbungen können ab sofort beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, Abteilung 2, Referat 22, Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam eingereicht werden.

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