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11.02.2011Zukunftschancen für Mädchen und Jungen: Bund nähert sich Brandenburgs Zukunftstag-Konzept an | 015/2011

Die Vorbereitungen für den 9. Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg am 14. April laufen auf Hochtouren. Bisher haben bereits über 100 Unternehmen 3.300 Praktikumsplätze für den Aktionstag angemeldet, an dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 9 geschlechteruntypische Berufe kennen lernen können. Arbeitsminister Günter Baaske: „Bei den Ausbildungsberufen liegen bei den Jungen Kfz-Mechatroniker und bei den Mädchen Kauffrau im Einzelhandel immer noch ganz weit vorne. Dabei gibt es über 250 spannende Ausbildungsalternativen im Land. Es lohnt sich, über den Tellerrand zu schauen.“

Der Zukunftstag findet im Rahmen des bundesweiten Girls' Day statt. Brandenburg hatte sich aber bereits im Jahr 2003 dazu entschlossen, diesen Tag ganz bewusst für Mädchen und Jungen gemeinsam zu gestalten. Baaske: „Diese Entscheidung war richtig. Denn es sollen ja nicht nur Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufe begeistert werden, sondern wir brauchen auch mehr Männer in sozialen und gesundheitswissenschaftlichen Bereichen, zum Beispiel in Kitas und Pflegeheimen.“ Niedersachsen bietet ebenfalls einen gemischten Zukunftstag an.

Baaske weiter: „Ich freue mich sehr, dass auch der Bund unsere guten Erfahrungen aufgreift und in diesem Jahr zum ersten Mal mit dem zeitgleich stattfindenden „Boys' Day“ endlich auch Angebote für Jungen ermöglicht. Der nächste Schritt wäre „Boys Day“ und „Girls Day“ - wie in Brandenburg - zu einer logischen Einheit, dem „Zukunftstag für Jungen und Mädchen“, zu verschmelzen. Diese strikte Geschlechtertrennung ist Vergangenheit.“ Im vergangenen Jahr nahmen in Brandenburg 2.520 Mädchen und 2.630 Jungen am Zukunftstag teil, über 500 Unternehmen öffneten ihre Türen.

Der 9. Zukunftstag steht unter dem Motto „einBlick in Deine Zukunft“ Anmeldungen sind auf der Internetplattform www.zukunftstagbrandenburg.de möglich. Der Aktionstag wird mit 50.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds unterstützt.

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