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14.02.2011Förderprogramm verlängert: Über 800 Jugendliche fanden mit „Einstiegszeit“ Arbeit | 016/2011

Das Land Brandenburg unterstützt auch in den kommenden drei Jahren Jugendliche beim Berufseinstieg. Das Förderprogramm „Einstiegszeit“ wird bis Ende 2013 verlängert. Das teilte Arbeitsminister Günter Baaske heute bei einer Veranstaltung in Frankfurt (Oder) mit. Dort trafen sich Jugendliche und Unternehmen, die von dem Programm profitieren, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kammern und Arbeitsagenturen. Seit 2009 hilft „Einstiegszeit“ jungen Frauen und Männer unter 30 Jahren, die eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben und arbeitslos sind. 821 junge Fachkräfte fanden bisher so einen Arbeitsplatz.

Baaske: „Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit hat für die Landesregierung nach wie vor hohe Priorität. ‚Einstiegszeit‘ erleichtert nicht nur den Übergang von der Ausbildung in den Beruf sondern wirkt vor allem auch der anhaltenden Abwanderung entgegen. Wir müssen und können den jungen Menschen eine Perspektive in Brandenburg geben. Diese Förderung ist dabei sehr erfolgreich und wird deswegen fortgesetzt.“

Das Programm startete Anfang 2009. Bis Ende 2010 fanden 821 junge Fachkräfte (darunter 441 Frauen) mit Hilfe von „Einstiegszeit“ einen Arbeitsplatz in Brandenburg. Rund 650 Unternehmen wurden zu Fragen der Personal- und Organisationsentwicklung beraten, rund 600 von ihnen stellten mindestens eine junge Fachkraft ein. Für knapp 500 Jugendliche wurden notwendige Qualifizierungen gefördert. Rund 2,3 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg wurden dafür investiert. Ab 2011 sollen pro Jahr drei Millionen Euro zur Verfügung stehen und jährlich bis zu 700 Jugendliche eine Beschäftigung finden.

Das Programm umfasst eine intensive Betreuung der jungen Arbeitssuchenden sowie regionaler Unternehmen. Neben der Beratung sollen durch die Entwicklung flexibler Arbeitszeitmodelle neue Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Betrieben erschlossen werden. Zudem werden zusätzliche Qualifizierungen gefördert, bei Bedarf auch im europäischen Ausland. Ein neuer Schwerpunkt ab 2011 ist die gezielte Karriereförderung von Frauen. Ihr Berufseinstieg soll von Anfang an mit einer beruflichen Entwicklung verbunden werden. Das Programm wird von der Bundesagentur für Arbeit, den brandenburgischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern unterstützt.

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