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15.06.2011Land unterstützt Projekt „100 mal neues Leben“ | 072/2011

Arbeitsstaatssekretär Wolfgang Schroeder hat heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 390.000 Euro an das transnationale Projekt „100 mal neues Leben“ in Angermünde (Landkreis Uckermark) übergeben. Bis August 2013 sollen 100 experimentierfreudige Menschen die Chance erhalten, mit ihren Ideen einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Schroeder: „Das Projekt ist ein Experiment. Aber oft entstehen aus den ungewöhnlichsten Ideen unternehmerische Erfolgsgeschichten mit tollen Karrieren.“

Träger ist der Europäische Regionale Förderverein aus Pinnow, der gemeinsam mit der Breuninger Stiftung das Projekt entwickelt hat. Arbeitslose und Erwerbstätige, die einen neuen Arbeitsweg oder eine Berufsidee umsetzen wollen, werden im Rahmen des Projektes von einem dreiköpfigen Team über zwei Jahre lang begleitet. 70 Interessenten haben sich bereits gemeldet.

Ein „Ermöglichungsraum“, das ehemalige Schulgebäude in der Schwedter Straße 22 in Angermünde, soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausreichend Platz zur Entwicklung ihrer Ideen bieten. Außerdem will der Projektträger Kontakte zu Unternehmen aus der Region und dem Ausland herstellen.

Vor allem ausländische Partner sollen in das Projekt eingebunden werden. Transnationale Projektpartner sind zum Beispiel der Verein zur Förderung von Arbeit & Beschäftigung (FAB) aus Linz in Österreich und die Fachhochschule für soziale Berufe im tschechischen Cheb. Sie verfügen über große Erfahrungen bei der Integration von Arbeitslosen.

Schroeder: „Die Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen steht bei dieser Förderung im Vordergrund. Die Ergebnisse können helfen, die Integration von Arbeitslosen in Brandenburg zu verbessern. Wir hoffen auf neue Impulse für die Region.“

Das Arbeitsministerium fördert das Projekt im Rahmen der „Transnationalen Richtlinie“, für die in diesem Jahr 2,1 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes zur Verfügung stehen. Ziel des Programms ist es, sich mit ausländischen Partnern über neue oder bewährte Verfahren ihrer Arbeitspolitik auszutauschen und gute Lösungen auf ihre Übertragbarkeit hin zu prüfen, damit sie auch in Brandenburg angewendet werden können.

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