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19.08.2011Unterstützung für Gründer mit innovativen Ideen | 091/2011

Gründerinnen und Gründer mit innovativen Ideen werden vom Land Brandenburg auch weiterhin unterstützt: Das Förderprogramm „Gründung innovativ“ des Arbeitsministeriums wird über das Jahr 2011 verlängert. Bis 2013 steht dafür eine weitere Million Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Arbeitsminister Günter Baaske: „Gute Ideen dürfen nicht am fehlenden Eigenkapital scheitern. Existenzgründerinnen und -gründer können mit Innovationen neue Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen Branchen schaffen.“ Die Fortsetzung der Förderung ist jedoch nur für die Kreise im Norden und Osten von der Prignitz bis Oder-Spree möglich.

Das Förderprogramm „Gründung innovativ“ startete im Oktober 2009 und war zunächst bis Ende 2011 geplant. Für diese erste Förderperiode standen 1,7 Millionen Euro zur Verfügung, die aber wegen der großen Nachfrage bereits im Dezember 2010 vollständig vergeben waren. Damit wurden 18 Gründungsvorhaben unterstützt, hinter denen 28 Gründerinnen und Gründer stehen. Sie erhielten jeweils bis zu 100.000 Euro. Mit der Umsetzung der Projekte werden 87 zusätzliche Arbeitsplätze erwartet. Die EFRE-Mittel für die Programmverlängerung werden vom brandenburgischen Wirtschaftsministerium zur Verfügung gestellt. Unterstützt wird die Umsetzung von der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH.

Baaske: „Dieses Programm deckt einen dringenden Bedarf von Start-up-Unternehmen ab, die anfangs wegen fehlenden Eigenkapitals und mangels Sicherheiten Probleme haben, für die Finanzierung Bankkredite zu erhalten. Brandenburgs Wirtschaft und Arbeitsmarkt sind auf Innovationen angewiesen. Gründerinnen und Gründer stärken den Wettbewerb, schaffen Arbeitsplätze und entwickeln neue Produkte. Mit ‚Gründung innovativ‘ wollen wir ihnen bei der Umsetzung ihrer Ideen schnell und unbürokratisch helfen.“

Klaus-Dieter Licht, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg: „Mit ‚Gründung innovativ’ verfügt die ILB über ein wichtiges Förderinstrument, um das gute Gründungsklima in unserem Land weiter zu verbessern. Das Zuschussprogramm bettet sich ideal in die bestehende Brandenburger Förderlandschaft für innovative Existenzgründer und junge Unternehmen ein. Der vergleichsweise hohe Fördersatz von bis zu 75 Prozent ermöglicht auch weniger eigenkapitalstarken Gründerinnen und Gründern den Schritt in die Selbständigkeit. Gefördert wird bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt, der bereits den Übergang von der Idee in die Umsetzungsphase ermöglicht.“

Die Anträge für die zweite Förderperiode des Programms können ab sofort über die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB) bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden. Mit der Verlängerung werden einige Programmänderungen eingeführt. Unter anderem sollen vorrangig Erstgründungen von der Förderung profitieren. Deshalb werden ausschließlich Existenzgründerinnen und Existenzgründer in den ersten beiden Jahren nach der Gründung (bisher fünf Jahre) unterstützt. Unternehmen, die sich mit einer neuen Idee aus ihrem bisherigen Unternehmen ausgründen, werden künftig nicht mehr gefördert.

Bei der Förderung von Personalausgaben wird eine verpflichtende Lohnuntergrenze von 7,50 Euro pro Stunde (Arbeitnehmernetto) neu eingeführt. Außerdem wird die ZAB für die fachliche Stellungnahme, ob ein Vorhaben innovativ ist, jetzt wesentlich früher eingebunden, damit die Existenzgründer bereits in einem frühen Projektstadium wissen, ob sie eine Förderung in ihrem Finanzierungskonzept einplanen können.

Das Förderprogramm wird ausschließlich für Vorhaben der Förderregion Brandenburg-Nord-Ost (dazu zählen die Kreise Oder-Spree, Märkisch-Oderland, Barnim, Uckermark, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz sowie die kreisfreie Stadt Frankfurt/Oder) gelten. Der Firmensitz muss dort liegen. Hintergrund ist, dass Brandenburg in der aktuellen Förderperiode 2007-2013 im Nord-Osten als Ziel-1 Region und im Süd-Westen als so genannte Ziel-1 Phasing-Out-Region eingestuft ist. Zum Ende der Förderperiode stehen dem Nord-Osten noch mehr EFRE-Mittel zur Verfügung als dem Süd-Westen.

Alle Informationen zum Programm sowie die überarbeiteten Fördergrundsätze „Förderung von Existenzgründungen und Übernahme von innovativ ausgerichteten Unternehmen“ sind auf der Internetseite www.ilb.de eingestellt.

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