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Konzept – die einzelnen Projektschritte

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1. Aktionsgruppen bilden sich

In den jeweiligen Kommunen bilden sich als Leitungskomitee zunächst Aktionsgruppen. Hieran können sich Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, Initiativen oder Netzwerken beteiligen, wie  z. B. aus den lokalen Bündnissen für Familie, aus dem Kunst- und Kulturbereich, aus Mehrgenerationenhäusern usw. Die Aktionsgruppen stehen aber auch einzelnen interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern offen.

Die Koordination übernimmt in der Regel die kommunale Gleichstellungsbeauftragte. Sie wird dabei durch die EAF unterstützt hinsichtlich Planung, Koordination und konkreter Umsetzung von Projekten und Maßnahmen des Schwerpunktthemas der lokalen Aktionsgruppe.

2. Auftakt- und Planungsworkshops

Der Auftakt- und Planungsworkshop gibt das Startzeichen für die Zusammenarbeit der Aktionsgruppe. Die Aktionsgruppe bereitet mit unterschiedlichen Akteur/innen die geplanten Aktivitäten vor und setzt sie um. Gemeinsames Ziel ist es, für das Schwerpunktthema in der Kommune zu werben, geplante Aktionen und Ideen umzusetzen sowie gemeinsam einen Kommunalen Aktionstag zu veranstalten.

3. Seminare zu Projektmanagement und Projektfinanzierung

Im Anschluss an den Auftakt- und Planungsworkshop bietet die EAF in den Aktionskommunen ein Seminar zum Thema Projektmanagement und Projektfinanzierung an. Im Rahmen des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms sind Mittel spezifisch für Projekte vorgesehen, die vor Ort durch Verbände, Vereine oder Organisationen initiiert und umgesetzt werden.

4. Kommunaler Aktionstag zum Schwerpunktthema

Um auch die Bewohner und Bewohnerinnen der Kommunen an dem Prozess teilhaben zu lassen, veranstaltet jede Aktionsgruppe zusammen mit der EAF einen Kommunalen Aktionstag zu ihrem Schwerpunktthema. Für alle Interessierten besteht die Möglichkeit, sich daran aktiv zu beteiligen oder teilzunehmen und sich zu informieren. Der Kommunale Aktionstag bietet Vernetzungsmöglichkeiten und versteht sich als Brückenschlag zwischen Aktionsgruppe, Bewohner/innen, Verwaltung und Kommunalpolitiker/innen.

5. Kommunalkongress für Brandenburg

Die Aktionskommunen berichten auf dem übergreifenden und überregionalen Kommunalkongress über ihre Erfahrungen. Die Ergebnisse des Projekts fließen in die weitere Umsetzung und Ausgestaltung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms ein. Der Kongress soll aufzeigen auf welche Weise Gleichstellungspolitik dazu beiträgt, die Qualität von kommunalpolitischen Entscheidungen und Aktivitäten zu verbessern und diese zukunftsfähig zu gestalten. Es gilt gute Praxisbeispiele aufzugreifen und zu verbreiten. Natürlich will der Kongress nicht zuletzt für das bürgerschaftliche Engagement in der Kommune werben und dafür Anerkennung schaffen.

 

Ansprechpartnerin für das Projekt

Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft e.V. (EAF)
Manuela Möller
Projektleiterin "Gleichstellung in Brandenburger Kommunen gestalten"
Telefon: 030 288798-62
E-Mail: moeller@eaf-berlin.de
Internet: www.eaf-berlin.de