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02.11.2011Baaske: Aufschwung am Arbeitsmarkt setzt sich fort – Investitionen für ältere Arbeitslose notwendig | 114/2011

Die brandenburgische Wirtschaft sucht weiterhin Fachkräfte und die Arbeitslosenquote geht weiter zurück: Im Oktober betrug sie 9,8 Prozent, 0,1 Punkte weniger als im September. Arbeitsminister Günter Baaske: „Vor allem junge Menschen und gut ausgebildete Fachkräfte haben gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Schwierig bleibt es aber für ältere Langzeitarbeitslose. Angesichts der demografischen Entwicklung dürfen wir bei Aktivierung und Qualifizierung nicht nachlassen. Das sind Investitionen in die Zukunft – ebenso wie sinnvolle öffentliche Beschäftigung.“

Im Oktober waren in Brandenburg insgesamt 130.683 Arbeitslose gemeldet, 2.079 weniger als im Vormonat und 235 weniger als vor einem Jahr. Mit 9,8 Prozent wurde die gleiche Quote wie im Oktober 2010 erreicht. Damit konnte der Vorjahreserfolg - der beste Oktober-Wert seit 20 Jahren - wiederholt werden.

Es gab 10.226 unbesetzte Stellen, davon 2.050 für Teilzeitarbeit. Im August 2011 hatten 770.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, 12.400 mehr als vor einem Jahr. Baaske: „Seit Jahren steigt diese Zahl in Brandenburg stetig an. Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass der märkische Arbeitsmarkt robust ist.“

Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter zwischen 15 bis unter 25 Jahren sank zum Vormonat um 10,9 Prozent auf 11.501. Mit 7.125 war  die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen etwas geringer als im Vormonat. Im Oktober waren 48.068 ältere Menschen (50 bis unter 65 Jahre) arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat sind dies zwar 0,4 Prozent weniger, aber zum Vorjahr 4,9 Prozent mehr.

Dazu Baaske: „In der kommenden Woche beginnt der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag zur Instrumentenreform. Wir müssen diese Chance nutzen und den Sparkurs in der Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung bremsen. Wir brauchen dringend passgenaue Eingliederungsmaßnahmen für ältere Arbeitslose und Langzeitarbeitslose, denn die Wirtschaft wird in den kommenden Monaten an Schwung verlieren. Am Arbeitsmarkt erwarte ich keinen Einbruch, aber für diese Gruppen wird es schwerer, wieder Fuß zu fassen.“

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