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30.11.2011Günter Baaske zu Arbeitsmarktzahlen November 2011: Menschen mit Behinderungen Chancen auf Arbeit geben | 131/2011

Die Arbeitslosenquote bleibt in Brandenburg unverändert: Im November betrug sie wie schon im Vormonat 9,8 Prozent. Arbeitsminister Günter Baaske: „Obwohl die kalte Jahreszeit jetzt beginnt, werden weiterhin viele neue Stellen gemeldet. Viele Betriebe suchen dringend Personal.“

Im November waren in Brandenburg insgesamt 130.517 Arbeitslose gemeldet, 166 weniger als im Vormonat und 1.543 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Punkte. Es gab 10.108 unbesetzte Stellen, davon 2.007 für Teilzeitarbeit. Im September 2011 hatten 776.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, 11.400 mehr als vor einem Jahr.

Mit 7.078 war die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen etwas geringer als im Vormonat (-0,7%). Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl aber um 2,8 Prozent an. In Brandenburg leben 98.516 Menschen mit Schwerbehinderung im erwerbsfähigen Alter von 18 bis 65 Jahren.

Baaske: „Mit dem gestern vom Kabinett beschlossenen behindertenpolitischen Maßnahmenpaket, wird Brandenburg Menschen mit Behinderungen noch stärker bei der Teilhabe am Arbeitsleben unterstützen. So werden wir helfen, dass neue betriebliche Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Schwerbehinderungen und neue Arbeitsplätze für ältere Menschen mit Behinderungen entstehen.“  Zu diesen Maßnahmen gehört auch die „Initiative Inklusion – Berufsorientierung“, die heute in Potsdam vorgestellt wurde und Menschen mit Behinderung den Weg in Arbeitswelt erleichtern soll (siehe gesonderte PM 130/2011).

Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter zwischen 15 bis unter 25 Jahren sank im Vergleich zum Vormonat um 3,5 Prozent auf 11.094. Im November waren 48.538 Ältere (50 bis unter 65 Jahre) arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat eine Zunahme um  ein Prozent, im Vergleich zum Vorjahr sogar um 4,1 Prozent.

Baaske: „Damit bleibt eine unserer Hauptaufgaben, ältere Langzeitarbeitslose in Arbeit zu bringen. Bei ihnen ist der Aufschwung noch nicht angekommen. Die Unternehmen sollten die Kompetenz dieser Menschen nutzen. Viele von ihnen wollen nochmal richtig loslegen.“ Er verweist auch darauf, dass die Gesundheitsförderung in den Betrieben auch zum Schutz der Fachkräfte vorangebracht werden muss. Dazu startet Baaske morgen (01. Dezember) in der Handwerkskammer Potsdam eine INNOPUNKT-Kampagne.

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