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02.05.2012Frühjahrsbelebung auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt | 039/2012

Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen in Brandenburg ist im April auf 141.616 gesunken. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,5 Punkte auf 10,6 Prozent. Zum Vorjahr sind es 0,4 Punkte weniger. Arbeitsminister Günter Baaske sagte heute in Potsdam: „Für die positive Entwicklung sind in erster Linie die saisonalen Frühjahrseffekte maßgebend. Vor allem in saisonabhängigen Außenberufen wie der Bauwirtschaft und im Gaststättengewerbe werden jetzt Arbeitslose eingestellt.“ Im April wurden über 4.800 neue Arbeitsstellen gemeldet.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im April 6.918 weniger Menschen arbeitslos als im März und 6.312 weniger als vor einem Jahr. Im Februar 2012 hatten 752.700 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, 12.300 mehr als vor einem Jahr. Es gab 12.564 unbesetzte Arbeitsstellen, davon 2.327 für Teilzeitarbeit.

Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter zwischen 15 bis unter 25 Jahren sank zum Vormonat um 7,2 Prozent auf 12.286. Im April waren 52.442 ältere Menschen (50 bis unter 65 Jahre) arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat sind das 3,9 Prozent und zum Vorjahr 0,3 Prozent weniger.

Besonders erfreut zeigte sich Baaske, dass auch die Zahl der schwerbehinderten Menschen, die eine Beschäftigung finden, stetig weiter steigt. Zwischen 2005 bis 2009 hat die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in Brandenburg um 16,3 Prozent zugenommen. Im April 2012 waren 7.219 schwerbehinderte Menschen arbeitslos, 1,2 Prozent weniger als im Vormonat und 4,2 Prozent weniger zum Vorjahresmonat.

Baaske: „Arbeitslose Menschen mit einer Schwerbehinderung verfügen häufiger über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Arbeitslose ohne Behinderungen. Dieses Potential müssen die Unternehmer mit Blick auf die Fachkräftesicherung noch stärker nutzen. Ich appelliere an die Personalverantwortlichen, Schwerbehinderten eine Chance zu geben, damit sie im Betrieb ihre Stärken zeigen können.“

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