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21.05.2012Brandenburg-Berlin: Optimal für Kreativwirtschaft | 047/2012

Die Kultur- und Kreativwirtschaft „wird ein immer stärkerer Wirtschaftsbereich in Brandenburg“, so heute Arbeitsminister Günter Baaske auf einer Tagung seines Ministeriums zu der Branche. Derzeit umfasst sie im Land etwa 5.000 Unternehmen mit 50.0000 Beschäftigten. Hauptarbeitgeber sind die Film- und Gamesindustrie. Baaske: „Durch Förderungen und zahlreiche Projekte ist es gelungen, ein gutes Fundament für die Kultur- und Kreativwirtschaft zu schaffen.“  

Eine wichtige Basis habe die 2006 gestartete INNOPUNKT-Initiative zu Kultur und Wirtschaft gelegt. Im Jahr 2009 wurde die Gründungsförderung des Arbeitsministeriums in einer Richtlinie zusammengefasst. Baaske: „Sie hilft vielen Frauen und Männern im Kultur- und Kreativbereich, sich auf dem Markt zu bewähren.“ Für die Förderung von Existenzgründungen stellt das Arbeitsministerium jährlich etwa 7,6 Mio. Euro aus ESF- und Landesmitteln zur Verfügung. 

Regionen mit Toleranz und Offenheit, kreativen Talenten und einer hohen Konzentration an Wissens- und Hochtechnologie gelten als besonders attraktiv für Kultur- und Kreativwirtschaft. Baaske: „Die Metropolenregion Brandenburg-Berlin ist deshalb für diese Branche – auch in der Verbindung von Stadt und Land - optimal. Das müssen wir nutzen. Die Kreativen sind ein wichtiger Motor der Zukunft. Die Gründerinnen und Gründer sind meist jünger und formal besser ausgebildet, ihre Gründungen bestandsfester als andere Gründungen.“ 

Die heutige Tagung beschäftigt sich auch mit aktuellen Problemen in der Branche. So sind viele Kreative sozial nur gering abgesichert. Baaske: „Die Branche brummt – aber viele Selbständige arbeiten hart an der Existenzgrenze. Sie hangeln sich von Projekt zu Projekt – manche zu Niedriglöhnen. Auch das spricht für den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn - unter acht Euro sollte er nicht liegen.“ Notwendig sei auch ein verbesserter Zugang zu Bankkrediten und Förderprogrammen.

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