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28.06.2012Arbeitsmarktzahlen Juni 2012: 10-Prozent-Marke geknackt, aber Arbeitsmarkt verliert etwas an Schwung | 061/2012

Brandenburgs Arbeitslosenquote sinkt weiter: Im Juni betrug sie 9,8 Prozent und lag damit zum ersten Mal in diesem Jahr unter der 10 Prozent-Marke. Im Vergleich zum Mai sind es 0,2 Prozentpunkte und im Vergleich zum Vorjahr 0,5 Prozentpunkte weniger. Arbeitsminister Günter Baaske: „Die Situation ist im Vergleich zu den vergangenen Jahren weiterhin gut. Aber die positive Entwicklung schwächt sich ab, der Arbeitsmarkt verliert an Schwung. Das ist zu spüren. Die Betriebe melden nicht mehr so viele offene Stellen wie in den vergangenen Monaten.“

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Juni 131.256 Menschen arbeitslos, das sind 2.958 weniger als im Vormonat und 6.445 weniger als vor einem Jahr. Im April 2012 hatten 766.800 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, 11.000 mehr als vor einem Jahr. Im Juni wurden 4.646 neue Arbeitsstellen gemeldet, 674 weniger als im Mai und 583 weniger als vor einem Jahr. Insgesamt gab es 11.654 unbesetzte Arbeitsstellen, davon 2.287 für Teilzeitarbeit.

In den Sommerferien nutzen wieder viele Schülerinnen und Schüler die freie Zeit um mit Ferienjobs zusätzliches Taschengeld zu verdienen. Baaske: „Jugendliche können mit Ferienjobs erste Erfahrungen im Arbeitsleben sammeln und gutes Geld verdienen. Dabei darf ihre Gesundheit aber nicht gefährdet werden. Ich bitte alle Arbeitgeber und Eltern, auf die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes zu achten.“ Ein Faltblatt mit allen Informationen, was bei der Ferienarbeit zu beachten ist, gibt es beim Landesamt für Arbeitsschutz: http://bb.osha.de/.

Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter zwischen 15 bis unter 25 Jahren stieg zum Vormonat um 0,4 Prozent auf 11.420. Baaske: „Das ist nach dem Ende eines Schuljahres nicht ungewöhnlich. Viele Jugendliche melden sich in der Sommerpause arbeitslos, bevor sie dann im Herbst ihre Ausbildung beginnen.“ Mitte Juni gab es 5.830 freie Ausbildungsplätze, 5.371 junge Menschen waren als noch unversorgte Ausbildungsplatzsuchende gemeldet.

Im Juni waren 48.962 ältere Menschen (50 bis unter 65 Jahre) arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat sind das 2,2 Prozent und zum Vorjahr 2,5 Prozent weniger. Von den insgesamt 131.256 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 6.953 schwerbehindert.

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