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31.07.2012Günter Baaske zu Arbeitsmarktzahlen Juli 2012: Leichter Anstieg der Arbeitslosenquote saisontypisch | 071/2012

Die Arbeitslosenquote in Brandenburg ist im Vergleich zum Vormonat leicht angestiegen: Im Juli betrug sie 10,0 Prozent, 0,2 Prozentpunkte mehr als im Juni, aber 0,5 Punkte weniger als im Juli 2011. Arbeitsminister Günter Baaske: „Ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist für den Juli typisch. Wie jedes Jahr melden sich viele Jugendliche nach dem Ende der Schulzeit oder nach einer abgeschlossenen Ausbildung arbeitslos. Und in der Urlaubszeit stellen Betriebe erfahrungsgemäß weniger neue Beschäftigte ein. Trotzdem ist der Bedarf an qualifizierten Fachkräften nach wie vor hoch.“

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Juli 133.615 Menschen arbeitslos, das sind 2.359 mehr als im Vormonat, aber 6.937 weniger als vor einem Jahr. Im Mai 2012 hatten 770.400 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, 7.600 mehr als vor einem Jahr. Im Juli wurden 4.232 neue Arbeitsstellen gemeldet, 414 weniger als im Juni und 766 weniger als vor einem Jahr. Insgesamt gab es 11.523 unbesetzte Arbeitsstellen, davon 2.241 für Teilzeitarbeit.

In Brandenburg waren im Juli 4.288 Ausländerinnen und Ausländer arbeitslos gemeldet. Ihre Arbeitslosenquote ist mit 18,5 Prozent fast doppelt so hoch wie die Arbeitslosenquote insgesamt. Baaske: „Für Ausländer ist es immer noch viel schwerer, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Brandenburg braucht in Zukunft mehr Zuwanderung, um den steigenden Fachkräftebedarf zu decken.“ Deswegen begrüßt er auch, dass das Arbeitsverbot für Asylbewerber gelockert werden soll. Die EU-Minister einigten sich in der vergangenen Woche, dass Flüchtlinge bereits nach neun Monaten einen Job annehmen dürfen. Ende 2011 gingen in Brandenburg 14.655 Ausländer/innen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach.

Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter zwischen 15 bis unter 25 Jahren stieg zum Vormonat um 17,2 Prozent auf 13.380. Im Juli waren 48.747 ältere Menschen (50 bis unter 65 Jahre) arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat sind das 0,4 Prozent und zum Vorjahr 2,4 Prozent weniger. Von den insgesamt 133.615 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 6.977 schwerbehindert.

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