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24.08.2012Neues Programm: Langzeitarbeitslose in Arbeit bringen | 082/2012

Langzeitarbeitslose sollen durch eine individuelle Betreuung bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Arbeitsminister Günter Baaske kündigte dazu heute in Potsdam ein neues Förderprogramm an. Es finanziert Integrationsbegleiter, die Langzeitarbeitslosen helfen, „den Sprung in die Arbeitswelt erfolgreich zu meistern“, so Baaske. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt gehe an vielen Langzeitarbeitslosen vorbei. Baaske: „Sie haben es besonders schwer und brauchen deshalb eine besondere Unterstützung. Die Integrationsbegleitung ist ein aktiver Beitrag zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit in Brandenburg.“

Die Begleiterinnen und Begleiter sollen die Arbeitslosen zielgerichtet und individuell unterstützen, passgenau in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermitteln und nach der Arbeitsaufnahme bis zu sechs Monate betreuen.

Zu den Aufgaben zählen z.B. eine Kompetenzanalyse, Organisation von Betriebspraktika und Hilfe bei Bewerbungen. Für das Programm stehen 22 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Derzeit gibt es in Brandenburg etwa 52.000 Menschen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind. Insgesamt sollen im Programmzeitraum bis März 2015 etwa 10.000 Langzeitarbeitslose erreicht und viele von ihnen in Arbeit gebracht werden.

Baaske: „Wir haben nach wie vor eine verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit. Wir müssen den davon betroffenen Menschen aber eine Chance geben – in ihrem Interesse, aber auch im Interesse der Brandenburger Wirtschaft,  angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs. Mit der intensiven Betreuung wollen wir eine nachhaltige Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt erreichen. Ziel ist eine langfristige reguläre Beschäftigung.“

Die Förderung können die Kreise und kreisfreien Städte, an ihrer Stelle aber auch Arbeitsfördergesellschaften oder Bildungsträger, beantragen. Die Projekte erfolgen in enger Abstimmung mit den zuständigen Jobcentern, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auswählen. Es werden bis zu vier Begleiterinnen und Begleiter pro Kreis bzw. kreisfreier Stadt gefördert.

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