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07.09.2012Ideen für ESF-Förderperiode 2014 – 2020: Öffentlichkeit kann sich beteiligen | 090/2012

Die Vorbereitungen für die neue Förderperiode 2014 bis 2020 des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Brandenburg laufen auf Hochtouren. Das Arbeitsministerium stimmt sich dazu mit vielen Beteiligten ab. Noch bis Ende September finden dazu mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gewerkschaften Workshops statt. Gemeinsam werden Konzepte entwickelt, wie die EU-Mittel für arbeitspolitische Maßnahmen in Brandenburg am besten investiert werden können. Die Diskussionsbeiträge werden jetzt auf der Internetseite www.esf.brandenburg.de online gestellt.

Wie viele ESF-Mittel Brandenburg von 2014 bis 2020 erhält, wird voraussichtlich erst in 2013 von der Europäischen Kommission bekannt gegeben. Es wird aber weniger als in der in der aktuellen Förderperiode 2007 bis 2013, in der Brandenburg rund 620 Millionen Euro aus dem ESF bekommt, die durch Landesmittel aufgestockt werden. Bisher haben mehr als 400.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger davon profitiert. Die ESF-Mittel werden für arbeitspolitische Maßnahmen vor allem in den Bereichen Berufseinstieg, Aus- und Weiterbildung, Wiedereinstieg in Beschäftigung, Existenzgründung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie verwendet.

Arbeitsstaatsekretär Wolfgang Schroeder: „Es geht darum, ein für Brandenburg passendes Förderprogramm in Kooperation mit den Sozialpartner zu entwickeln. Der Dialog mit den Wirtschafts- und Sozialpartnern ist ein Kernstück unserer Vorbereitungen auf die neue Förderperiode. Aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich an der Diskussion beteiligen. Die Ziele sind mit der ‚Strategie Europa 2020‘ von der EU-Kommission klar vorgegeben: Erhöhung der Beschäftigungsquote, Verbesserung der Bildungschancen, Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.“

Die Workshops befassen sich mit Themen wie Vermeidung von Schul- und Ausbildungsabbrüchen, Existenzgründungsförderungen und der aktiven Eingliederung von Langzeitarbeitslosen. Die nächsten Workshops „Anpassung an den strukturellen Wandel“ sowie „Lebenslanges Lernen“ finden am 14. bzw. am 21. September in Potsdam statt.

Interessierte können ihre Anregungen und Beiträge per E-Mail an brandenburg-esf2014@bbj.de einreichen. Die Dokumentationen der Workshops sowie weitere Informationen zum ESF sind im Internet unter www.esf.brandenburg.de (Menüpunkt ESF 2014-2020 - Partnerschaftlicher Prozess) eingestellt.

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