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30.10.2012Arbeitsmarktzahlen Oktober 2012: Herbstbelebung am Arbeitsmarkt etwas schwächer | 109/2012

Der Arbeitsmarkt verliert etwas an Schwung. Zwar sank die Arbeitslosenquote im Oktober um 0,1 Punkte auf 9,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat, aber die Unternehmen melden in diesem Jahr weniger freie Stellen als im Vorjahr. Arbeitsminister Günter Baaske: „Die typische Herbstbelebung fällt in diesem Jahr etwas schwächer aus. Insgesamt ist der Brandenburger Arbeitsmarkt aber stabil. Die Quote liegt den dritten Monat in Folge unter 10 Prozent.“ Baaske besuchte heute das Jobcenter Oberhavel und stellte dort unter anderem das neue Förderprogramm des Arbeitsministeriums vor, mit dem Arbeitslose zu Altenpflegehelfer/innen ausgebildet werden können.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Oktober 124.757 Menschen arbeitslos, das sind 876 weniger als im Vormonat und 5.966 weniger als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Arbeitslosenquote damit um 0,5 Prozentpunkte. In den vergangenen fünf Jahren bewegte sich der Rückgang im Oktober im Vergleich zum September zwischen 2.000 und 7.000 Personen. Im August 2012 gab es in Brandenburg 777.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftige, 7.100 mehr als vor einem Jahr. Es gab 10.233 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldete unbesetzte Arbeitsstellen, davon 2.084 für Teilzeit.

Baaske: „Der jüngste Stellenindex der Arbeitsagentur zeigt, dass die Unternehmen bei Neueinstellungen vorsichtiger werden. Langfristig brauchen wir aber sehr viele Fachkräfte, gerade im Gesundheits- und Pflegebereich. Es ist wichtig, dass Arbeitslose auch als Quereinsteiger hier eine Chance erhalten.“ Das Arbeitsministerium will mit einem neuen Förderprogramm zusätzliche Kräfte für die Altenpflege gewinnen. Bis zu 240 Arbeitslose können zu Altenpflegehelferinnen und -helfern ausgebildet und anschließend mindestens zwei Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden. Baaske: „Wir wollen vor allem Langzeitarbeitslose dauerhaft in Beschäftigung bringen in einem Bereich, wo wir dringend Arbeitskräfte benötigen.“

Die Zahl der jungen Arbeitslosen zwischen 15 bis unter 25 Jahren sank zum Vormonat um 8,7 Prozent auf 10.528. Baaske: „Viele Jugendliche haben in den vergangenen Wochen einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Es müssen aber noch deutlich mehr Betriebe junge Menschen ausbilden.“

Die Zahl der älteren Arbeitslosen stieg leicht: Im Oktober waren 47.470 der 50- bis unter 65-jährigen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat sind das 430 mehr, zum Vorjahr 611 weniger. Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen sank um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 6.449.

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