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26.11.2012Berufliche Bildung: Wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung | 120/2012

Mit mehreren Regionalkonferenzen soll die berufliche Bildung in Brandenburg vorangebracht werden. In Cottbus startete heute Arbeitsminister Günter Baaske die erste Runde; dabei diskutierten rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Bildungsanbietern, Hochschulen und Kammern über betriebliche Strategien der Personalentwicklung.

Günter Baaske: „Das Land unterstützt Unternehmen, ihre Beschäftigte aus- und weiterzubilden. Diese Förderprogramme sollten noch stärker genutzt werden. Berufliche Bildung ist ein wichtiger Baustein für die zukünftige Fachkräftesicherung. Fehlende Fachkräfte können zur Achillesferse der wirtschaftlichen Entwicklung gerade von kleineren Betrieben werden. Durch Investitionen in die eigenen Beschäftigten kann erfolgreich gegengesteuert werden.“

Im Sommer hat das Arbeitsministerium mit der neuen Weiterbildungsrichtlinie die bislang getrennten Förderungen der beruflichen Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen sowie arbeitsplatzunabhängige Qualifizierungen für Beschäftigte gebündelt. Dazu gehören die Ausbildung im Verbund sowie Innovationsassistentinnen und -assistenten Dafür stehen bis Ende 2014 insgesamt 29 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

Baaske: „Die Programme sind übersichtlicher und damit attraktiver für Unternehmen und Beschäftigte geworden. Ein Ziel der Konferenzen ist, sie vorzustellen und künftig noch weiter zu vereinfachen.“

Auf der Regionalkonferenz wurde auch das Ende Oktober von Baaske freigeschaltete „Fachkräfteprotal Brandenburg“ (www.fachkraefteportal-brandenburg.de) vorgestellt. Seitdem verzeichnete die Internetseite bereits über 58.000 Seitenaufrufe. Mit ihr wirbt Brandenburg um Fachkräfte und Rückkehrende. Das Portal ist mit mehreren tausend Stellenangeboten verknüpft. Durch den LAB-Navigator („Leben – Arbeiten – Bilden“) können bisher über 380 Unternehmen in 12 Branchen mit ihren Jobangeboten angeklickt werden.

Baaske: „Das Fachkräfteprotal ist erfolgreich gestartet. Das Interesse in den ersten Wochen hat unsere Erwartungen übertroffen. Jetzt wollen wir es noch stärker in den anderen Ländern bekannt machen. Wir wollen zeigen, dass Brandenburg beste Zukunftschancen bietet – zum Arbeit und Leben.“

Die nächste Regionalkonferenz findet am 10. Dezember in Eberswalde statt; 2013 folgen Frankfurt (Oder), Neuruppin, Wildau und Potsdam.

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