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21.12.2012Neue Integrationsbeauftragte Doris Lemmermeier: Integration ist gut für die Menschen und das Land | 133/2012

Die Potsdamerin Dr. Doris Lemmermeier wird Brandenburgs neue Integrationsbeauftragte. Sozialminister Günter Baaske stellte sie heute in Potsdam vor. Die 54-jährige arbeitete zuletzt als Direktorin des „Deutschen Kulturforums östliches Europa“. Sie nimmt ihre Arbeit am 2. Januar im Sozialministerium als Leiterin des Referates „Migration, Integration“ auf. Auf die Stellenausschreibung hatten sich 26 Frauen und 17 Männer beworben.

Günter Baaske: „Ich freue mich, dass wir diese verantwortungsvolle und gesellschaftspolitisch wichtige Position hervorragend besetzen konnten. Seit vielen Jahren ist Doris Lemmermeier in leitenden Positionen vor allem in den deutsch-polnischen Beziehungen tätig und weist zahlreiche Erfahrungen in der interkulturellen Zusammenarbeit vor.“

Integration bleibe eine große Herausforderung, so Baaske: „Die Zahl der Asylbewerberinnen und -bewerber steigt. Wir sind nicht nur gesetzlich, sondern auch menschlich verpflichtet, ihnen zu helfen. Viele Zugewanderte haben eine hohe Qualifikation und können mit ihrer Arbeit zur Entwicklung Brandenburgs beitragen. Integration ist aber auch harte Arbeit und das heißt auch, niemals nachzulassen, gegen Rechtsextremismus, Fremdenhass und Rassismus anzukämpfen.“

Bei ihrer Vorstellung sagte Doris Lemmermeier: „Integration bietet für unsere Gesellschaft viele Chancen. Viele Frauen, Männer und Kinder aus anderen Ländern und Kulturen sind längst fester Teil unserer Gesellschaft und bereichern sie. Viele Menschen mit Migrationshintergrund engagieren sich auch ehrenamtlich. Um von der Integration wirklich profitieren zu können, müssen wir in Brandenburg die Willkommenskultur weiter ausbauen. Ich bin dankbar, dass viele Brandenburgerinnen und Brandenburger die Neuankömmlinge auf dem oft nicht einfachen Weg in der neuen Heimat ehrenamtlich unterstützen.“

Doris Lemmermeier wurde am 2. April 1958 in Heidenheim an der Brenz (Baden-Württemberg) geboren. Sie studierte von 1977 bis 1983 Slawistik und Publizistik in Göttingen. Nach der Promotion arbeitete sie an der Universität Göttingen und in Bremen, unter anderem als Referentin für internationale Kulturangelegenheiten beim dortigen Senat. 1998 wurde sie Geschäftsführerin des Deutsch-Polnischen Jugendwerks in Potsdam und im Oktober 2008 Direktorin des „Deutschen Kulturforums östliches Europa“. Im Jahr 2010 wurde ihr das Offizierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen verliehen.

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