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03.01.2013Arbeitsmarktzahlen Dezember 2012: Saisonüblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit | 001/2013

Die Zahl der Arbeitslosen in Brandenburg ist im Dezember 2012 saisonüblich angestiegen: die Quote kletterte um 0,6 Prozentpunkte auf 9,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind das aber 0,3 Punkte weniger. Arbeitsminister Günter Baaske: „Die Arbeitslosenquote bleibt unter 10 Prozent. Das ist sehr erfreulich. Auch die Arbeitskräftenachfrage bleibt weiter auf einem hohen Niveau. Das Jahr 2012 war für den Arbeitsmarkt insgesamt gut. Die Aussichten auf das neue Jahr werden aber durch die schwächelnde Konjunktur und die Finanzkrise getrübt. Hier muss die Bundesregierung rechtzeitig Vorsorge treffen.“

Baaske begrüßt die von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung des Kurzarbeitergeldes von sechs auf zwölf Monate: „Das ist ein erster richtiger Schritt. Wenn es die wirtschaftliche Lage erfordert, sollte die Regelung aber auf 18 Monate ausgeweitet werden.“ Notwendig seien zudem Zuschüsse, um Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit zu fördern, und öffentlich geförderte Beschäftigung.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Dezember 132.049 Frauen und Männer arbeitslos, das sind 6.878 mehr als im Vormonat und 3.847 weniger als vor einem Jahr. 52.971 Menschen sind bereits länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet und gehören damit zur Gruppe der Langzeitarbeitslosen. Im Oktober 2012 gab es in Brandenburg 781.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftige, 4.500 mehr als vor einem Jahr. Bei der Bundesagentur für Arbeit waren 9.380 freie Arbeitsstellen gemeldet, davon 1.958 für Teilzeit.

Baaske: „Der jüngste Stellenindex der Arbeitsagentur zeigt, dass die Arbeitskräftenachfrage trotz Konjunkturschwächen auf einem hohem Niveau liegt und im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gesunken ist. Fachkräfte werden vor allem im Gesundheits- und Pflegebereich sowie im Handwerk gesucht.“ Dabei verweist Baaske erneut auf das neue Fachkräfteportal Brandenburg im Internet (www.fachkraefteportal-brandenburg.de).

Die Zahl der jungen Arbeitslosen zwischen 15 bis unter 25 Jahren ist zum Vormonat um 3,5 Prozent auf 10.562 gestiegen. Das sind jedoch 738 Jugendliche weniger als vor einem Jahr (-6,5 Prozent). Die Zahl der älteren Arbeitslosen stieg leicht: Im Dezember waren 50.946 Arbeitslose 50 Jahre und älter. Gegenüber dem Vormonat sind das 2.890 mehr, zum Vorjahr 325 mehr. Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen stieg um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 6.574, das sind 8,5 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.

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