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15.01.2013Sabine Hübner neue Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg | 005/2013

Sabine Hübner ist Brandenburgs neue Landesgleichstellungsbeauftragte. Darüber informierte Frauenminister Günter Baaske das Kabinett heute in Perleberg. Hübner leitete zuvor zehn Jahre lang die Abteilung Arbeit im Ministerium. Baaske sagte: „Sabine Hübner verbindet in hervorragender Weise die Themen Gleichstellung, Frauenpolitik und Arbeitspolitik. Trotz vieler Erfolge gibt es vor allem bei der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, bei den Beschäftigungs- und Karrierechancen von Frauen sowie einer gerechten Bezahlung noch viel zu tun.“

Günter Baaske hatte Sabine Hübner (62) zu Jahresbeginn für die neue Aufgabe berufen. Die bisherige Landesbeauftragte Friederike Haase wechselte an die Spitze der Abteilung Arbeit, Qualifikation, Fachkräfte. Baaske bedankte sich bei Haase für ihre dreijährige engagierte Arbeit. Unter ihrer Verantwortung wurde unter anderem 2011 das Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm verabschiedet.

Sabine Hübner betonte: „Festgefügte Geschlechterbilder und tradierte Rollenverteilungen sind leider noch in zu vielen Köpfen verhaftet. Das müssen wir vor allem in der Arbeitswelt aufbrechen. Das setzt Potenziale und Kreativität frei, steigert Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt. Gleichstellungspolitik gibt Denkanstöße und ermutigt zum Widerspruch. Frauen sind Leistungsträgerinnen in unserer Gesellschaft und dürfen nicht gebremst werden. Dafür will ich um Verständnis werben und Menschen zum Umdenken ermutigen.“

Hübner wurde in Ettlingen (Baden-Württemberg) geboren. In Kiel studierte sie Volkswirtschaft. Anschließend arbeitete sie bei verschiedenen Frauenforschungsprojekten mit, darunter an einer internationalen Vergleichsstudie über Bildungschancen von Mädchen und Frauen und einer Untersuchung zu Barrieren bei Existenzgründungen von Frauen in Berlin. 1989 war sie Mitinitiatorin der Frauengenossenschaft Weiber-Wirtschaft, einem großen Gründerinnenzentrum in Berlin. Seit 1991 arbeitet sie im Arbeits- und Sozialministerium, wo sie zunächst als Referatsleiterin für die Förderung von Frauen in Arbeit und Wirtschaft zuständig war.

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