Das Ministerium

Unsere Themen

Landesbeauftragte

Landesstelle

Service

20.01.2013Neue Broschüre erklärt Rechte von Bewohnern in unterstützenden Wohnformen | 007/2013

Menschen, die in einer Pflegeeinrichtung oder in einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung leben, können ihr tägliches Leben selber gestalten, auch wenn sie auf fremde Hilfe angewiesen sind. Welche Rechte sie dabei haben, erklärt eine neue Broschüre des Sozialministeriums. Sozialminister Günter Baaske: „Pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung sollen mitentscheiden, wie sie betreut werden, was sie essen möchten und wie ihr Zuhause eingerichtet ist. Auch bei Fragen wie Umfang und Preise der Leistungen können sie mitreden.“

Die Rechte von Bewohnerinnen und Bewohnern in unterstützenden Wohnformen stehen in der Brandenburgischen Einrichtungsmitwirkungsverordnung. Sie gilt für mehr als 400 Pflegeeinrichtungen und fast 350 Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Baaske: „Gesetze und Verordnungen sind oft nur schwer zu verstehen. Die Broschüre hilft, sich über diese wichtigen Rechte selbst informieren zu können. Denn nur wer seine Möglichkeiten zur Mitwirkung kennt, kann sie auch aktiv nutzen.“ Zusätzlich werden die Erklärungen auch in Leichter Sprache angeboten, die sich durch sehr einfache Sätze und ein großes Schriftbild auszeichnet.

Die 68-seitige Broschüre erklärt beispielsweise die Aufgabe des Bewohnerschaftsrates. Der demokratisch gewählte Rat vertritt die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner einer Einrichtung und redet darüber mit den Pflege- und Betreuungskräften. Auch die Aufgaben einer Ombudsperson, die von außerhalb dabei hilft, mehr am gesellschaftlichen Leben im Wohnort teilzunehmen, werden dargestellt.

Günter Baaske: „Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen. Wenn viele Menschen in einem Haus zusammenleben, müssen diese Interessen gut abgestimmt werden, damit sich jeder wohl fühlen kann.“

Die Broschüre „Selber bestimmen, mitreden, mitmachen? Aber gerne!“, kann kostenlos bestellt werden im Internet unter www.masf.brandenburg.de

Download der Pressemitteilung als PDF-Datei

Auswahl

Jahr
Rubrik


Kontakt Pressestelle

Pressestelle

Telefon: 0331 866-5044
Telefax: 0331 866-5049
E-Mail:
presse@masgf.brandenburg.de