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31.01.2013Günter Baaske zu Arbeitsmarktzahlen Januar 2013: Integrationsbegleiter helfen gegen Arbeitslosigkeit | 011/2013

Die Zahl der Arbeitslosen in Brandenburg ist im Januar 2013 saisonbedingt angestiegen. Die Quote kletterte um 1,1 Prozentpunkte auf 11,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind das aber 0,4 Prozentpunkte weniger. Arbeitsminister Günter Baaske sagte: „Der Anstieg im Januar ist üblich für den Brandenburger Arbeitsmarkt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist aber nach wie vor auf einem hohen Niveau.“

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Januar in Brandenburg 147.233 Arbeitslose gemeldet, 15.184 mehr als im Vormonat, aber 4.719 weniger als vor einem Jahr. Im November 2012 hatten 777.500 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, 2.500 mehr als vor einem Jahr. Es gab 9.253 unbesetzte Arbeitsstellen, davon 1.980 für Teilzeitarbeit.

55.285 Menschen sind bereits länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet und gehören damit zur Gruppe der Langzeitarbeitslosen. Baaske: „Seit Dezember werden in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Integrationsbegleiter für die individuelle Betreuung von Langzeitarbeitslosen eingesetzt. Das neue Förderprogramm des Landes ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Bis zum Frühjahr wird die Zahl der Integrationsbegleiter weiter erhöht. Sie helfen direkt, wieder Fuß auf dem ersten Arbeitsmarkt zu fassen.“

Die Zahl der jungen Arbeitslosen zwischen 15 bis unter 25 Jahren ist zum Vormonat um 10,6 Prozent auf 11.681 gestiegen. Das sind jedoch 1.136 Jugendliche weniger als vor einem Jahr (- 8,9 Prozent). Baaske: „Die Jugendarbeitslosigkeit ist aber immer noch viel zu hoch. Betriebe müssen Jugendlichen noch bessere Chancen bieten. Der Fachkräftebedarf steigt. Wer junge Menschen einstellt, denkt langfristig und investiert in die Zukunft des Betriebes.“

Die Zahl der älteren Arbeitslosen im Alter von 50 bis 65 Jahren stieg im Vergleich zum Dezember 2012 um 10,3 Prozent auf 56.178, das sind 335 Personen mehr als vor einem Jahr. Mit 6.942 stieg die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen im Januar im Vergleich zum Vormonat um 5,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ging sie um 532 bzw. 7,1 Prozent zurück.

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