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28.02.2013Günter Baaske zu Studie zu Bildungs- und Teilhabepaket: Bildungspaket direkt an Schulen einsetzen | 019/2013

Familien- und Sozialminister Günter Baaske teilt die Kritik der heute vorgestellten Studie der Vodafone-Stiftung am Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) der Bundesregierung. Baaske: „Unsere Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Die Beteiligung ist relativ gering und der bürokratische Aufwand für Eltern und Behörden erheblich.“

Baaske weiter: „Die Förderung von Kindern – egal aus welchen sozialen Gruppen – ist immer richtig. Das gilt für Sport, Musik, Theater, Nachhilfe und vieles mehr. 

Ich halte die Grundkonstruktion des BuT für falsch. Sie hat den Anspruch der totalen Gerechtigkeit, kann ihn aber keinesfalls immer erfüllen.

Deshalb treten wir dafür ein, dass die Förderung dort stattfindet, wo Kinder sind: In den Kindergärten und Schulen. Dort brauchen wir für Kinder aus sozial schwachen Familien bezahlbares Mittagessen ebenso wie kostenfreie Sport– und Kulturangebote. Auch die Schulförderung sollte an den Schulen stattfinden – nicht auswärts im Nachhilfeunterricht.
Deshalb werden wir spätestens zur nächsten Legislaturperiode im Bund versuchen, das BuT vom Kopf auf die Füße zu stellen.“ 

Hinweis: Das Land Brandenburg hat im Jahr 2011 insgesamt 28.292.968 € und im Jahr 2012 27.810.152,65 € als erhöhte Quote des Bundes an den Kosten für Unterkunft und Heizung (KdU) erhalten. Diese Mittel gingen direkt an die Kommunen zur Finanzierung für Bildung und Teilhabe (BuT).

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