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11.03.2013Günter Baaske: Wirtschaft braucht gute Fachkräfte | 023/2013

Das Arbeitsministerium wird seine Förderprogramme für die berufliche Weiterbildung weiter vereinfachen. Das kündigte Arbeitsminister Günter Baaske heute in Neuruppin an. „Für die Wettbewerbsfähigkeit ist es entscheidend, ob genügend qualifizierte Fachkräfte vorhanden sind“, betonte Baaske. In Neuruppin fand heute die letzte von insgesamt sechs Regionalkonferenzen statt, mit denen das Arbeitsministerium landesweit Unternehmen über Fördermöglichkeiten zur beruflichen Aus- und Weiterbildung informierte. Die Wettbewerbsfähigkeit soll auch durch Innovationsassistenten gestärkt werden, die auch in Neuruppiner Betrieben eingesetzt werden.

Baaske: „Das Weiterbildungsniveau in den märkischen Betrieben ist gut – muss aber zur Fachkräftesicherung noch besser werden. Fehlende Fachkräfte können zur Achillesferse der wirtschaftlichen Entwicklung gerade von kleineren Betrieben werden. Durch Investitionen in die eigenen Beschäftigten kann erfolgreich gegengesteuert werden. Das Land unterstützt dies mit finanziellen Zuschüssen.“

Nach dem aktuellen Betriebspanel qualifizierten in 2011 57 Prozent der brandenburgischen Unternehmen ihre Beschäftigten weiter (Ostdeutschland: 55 %, Westdeutschland: 52 %). Die Beteiligung der Beschäftigten, die sogenannte Weiterbildungsquote, liegt bei 36 Prozent. Das ist ebenfalls der beste Wert im Ländervergleich (Ost: 35 %, West: 30 %).

Vor der Regionalkonferenz besuchte Baaske in Neuruppin die Unternehmen „TIK Technische Industriekunstoffe GmbH“ und „Huch Behälterbau GmbH“, die beide Innovationsassistenten eingestellt haben. Mit der Förderung der Beschäftigung von Innovationsassistenten in allen Branchen unterstützt das Land vor allem kleine Betriebe, mit hochqualifizierten Nachwuchskräften die eigene Entwicklung voranzubringen. Dafür sollen frischgebackene Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen oder Meister- und Technikerweiterbildungen eingestellt werden. Das Arbeitsministerium übernimmt für bis zu 24 Monate 60 Prozent der Lohnkosten, maximal bis zu 20.000 Euro pro Jahr und Person.

Baaske: „Das Interesse an den Innovationsassistenten ist groß. Die jungen Meisterinnen und Meister oder Hochschulabsolventen bringen neues Wissen in die Betriebe und können so dazu beitragen, neue Jobs zu schaffen.“ Für das im Herbst 2012 gestartete Förderprogramm stehen 4,5 Mio. Euro aus dem ESF zur Verfügung. 60 Anträge liegen bereits vor, 42 wurden bislang bewilligt.

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