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28.03.2013Günter Baaske zu Arbeitsmarktzahlen März 2013: Deutlicher Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit | 028/2013

Die Zahl der Arbeitslosen in Brandenburg ist im März 2013 auf 144.357 gesunken. Das waren 3.589 weniger als im Februar. Die Quote verringerte sich um 0,2 Punkte auf 10,8 Prozent. Zum Vorjahr sind es 0,3 Punkte weniger. Arbeitsminister Günter Baaske: „Besonders erfreulich ist der deutliche Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit, die im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent sank. Die Chancen für Jugendliche auf dem brandenburgischen Arbeitsmarkt werden immer besser. Das sehen wir auch auf dem Ausbildungsmarkt.“

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im März in Brandenburg 144.357 Arbeitslose gemeldet, davon waren 61.805 Frauen. Im Januar 2013 hatten 755.800 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, 1.500 mehr als vor einem Jahr. Es gab 11.077 unbesetzte Arbeitsstellen, davon 2.210 für Teilzeitarbeit.

Die Zahl der jungen Arbeitslosen zwischen 15 bis unter 25 Jahren ist zum Vormonat um 1,2 Prozent auf 12.020 gesunken. Das sind 1.219 Jugendliche weniger als vor einem Jahr (- 9,2 Prozent). Baaske: „Der Fachkräftebedarf steigt. Deswegen müssen Betriebe Jugendlichen noch bessere Chancen bieten, indem sie zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen und die jungen Menschen mit guten Stellen langfristig binden. Das ist eine Investition in die Zukunft.“

Eine gute Gelegenheit, Jugendliche und Betriebe zusammenzubringen, ist der 11. „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ am 25. April 2013. Der Praktikumstag unter dem Motto „einBlick in Deine Zukunft“ dient allen Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse dazu, unterschiedliche Berufsbilder in kleinen und großen Betrieben, Krankenhäusern, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kammern, Kitas und anderen Institutionen kennenzulernen. Er wird mit 50.000 Euro aus dem ESF unterstützt. Baaske: „Wir wollen, dass junge Menschen Karriereperspektiven in der Heimat bekommen und Unternehmen die Fachkräfte von morgen gewinnen können.“

Die Zahl der älteren Arbeitslosen im Alter von 50 bis 65 Jahren sank im Vergleich zum Februar 2013 um 2,2 Prozent auf 55.024, das sind 436 Personen mehr als vor einem Jahr. Mit 6.748 sank die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen im März im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent.

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