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03.07.2013Neue Weiterbildungsrichtlinie seit 1. Juli in Kraft: Mit Weiterbildung Zukunft gestalten | 061/2013

Die Weiterbildungsrichtlinie des Arbeitsministeriums wurde weiter vereinfacht. Sie ist seit 1. Juli in Kraft. In ihr sind die Förderungen der Kompetenzentwicklungsrichtlinie für Unternehmen und des Bildungsschecks für Beschäftigte gebündelt.  

Arbeitsstaatssekretär Prof. Dr. Wolfgang Schroeder: „Berufliche Weiterbildung ist von zentraler Bedeutung für die Brandenburger Wirtschaft.  Dadurch kann es trotz der Folgen aus dem demografischen Wandel gelingen, das Qualifikationsniveau zu halten und zu verbessern und somit die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Beschäftigten sichert Weiterbildung ihre berufliche Entwicklung. Deshalb verbessern wir weiter die Förderkonditionen, setzen auf eine noch stärkere Nutzerorientierung und senken den bürokratischen Aufwand.“ 

Zu den Erleichterungen gehören:

  • Nachweis eines Qualitätssicherungssystems entfällt
  • Befähigungs- und Sachkundenachweise werden in der Regel zugelassen
  • Befristet Beschäftigte des öffentlichen Dienstes können zukünftig einen Bildungsscheck erhalten.
  • Der Weiterbildungszuschuss kann von Unternehmen und Beschäftigten zwei Mal im Jahr genutzt werden – bisher war dies nur einmal möglich. 

Zu den Eckpunkten gehören:

  • Kleine und mittlere Unternehmen können bei der betrieblichen Weiterbildung mit einem Zuschuss von 70 Prozent, höchstens jedoch 3.000 Euro pro Beschäftigten, zwei Mal im Kalenderjahr unterstützt werden.
  • Beschäftigte können zur individuellen, arbeitsplatzunabhängigen beruflichen Weiterbildung mit dem Bildungsscheck einen bis zu 70-prozentigen Zuschuss ohne Obergrenze zwei Mal pro Jahr erhalten. In Abgrenzung zur Bundesförderung besteht eine Untergrenze von 500 Euro. Darunter kann die Bildungsprämie des Bundes genutzt werden.
  • Wenn keine anderen vorrangig zu nutzenden Fördermittel in Frage kommen, können auch Aufstiegsfortbildungen oder ein berufsbegleitendes Studium bezuschusst werden.

Infos unter: www.lasa-brandenburg.de und www.bildungsscheck.brandenburg.de

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