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22.07.2013EU-Projekte stellen sich vor: „Netzwerk Pflege und Beruf“ – Niederlausitzer Handwerker unterstützen sich bei der Pflege von Angehörigen | 066/2013

Rund ein Drittel der Menschen, die im Land Brandenburg ihre Familienangehörigen pflegen, sind berufstätig. Arbeitsminister Günter Baaske: „Für viele Beschäftigte ist der Spagat zwischen Beruf und der häuslichen Pflege eine große Herausforderung. Angesichts der steigenden Zahl von pflegebedürftigen Menschen werden in Zukunft immer mehr Berufstätige von dieser Doppelbelastung betroffen sein.“ Wie die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege verbessert werden kann, zeigt das Projekt „Netzwerk Pflege und Beruf“ in Finsterwalde. Die Initiative der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft wird vom Arbeitsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und ist im Rahmen von „AUCH GANZ SCHÖN“, einer Kampagne der Landesregierung über die EU-Fonds, als besonderes Beispiel ausgewählt.

Das „Netzwerk Pflege und Beruf“ bietet Handwerkern aus der Region Finsterwalde, die Angehörige pflegen, zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote. So werden sie über relevante Regelwerke wie das Familienpflegezeitgesetz und Instrumente der Vorsorge informiert sowie wichtige Akteure wie Pflegestützpunkte und deren Leistungen vorgestellt. Gleichzeitig werden die Arbeitgeber dafür sensibilisiert, dass die Unterstützung ihrer Mitarbeiter auch dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit dient. Sie entwickeln für sich oder im Verbund mit anderen Betrieben und in Kooperation mit einschlägig erfahrenen Dienstleistern Lösungen zur Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Pflege und setzen diese um.

Projektleiterin Ellen Lösche erklärt: „Neben unserer eigenen Arbeit entstehen hier in der Region viele Initiativen, die eine Vorreiterrolle übernehmen können für andere Teile Deutschlands, in denen die Probleme des demografischen Wandels erst später auftreten werden. Projekte wie unseres sind notwendig, um frühzeitig auf die Entwicklungen reagieren und sie gestalten zu können.“

Im Interview berichtet sie über ihre Arbeit und die Erfolge des ESF-geförderten Projektes für die Region.

Infos im Netz: www.gpgv-osl.de

Wir freuen uns über einen Bericht zum Netzwerk Pflege und Beruf und senden Ihnen auf Anfrage gern das vollständige Interview zu.

Ansprechpartnerin: Agentur ariadne an der spree GmbH

Telefon 030 – 259 259 59 | Email: eu-fonds@ariadneanderspree.de

Zu der Reihe „EU-Projekte stellen sich vor“

Unternehmensförderung, Unterstützung von Arbeitsuchenden, Forschungsprojekte, Modernisierung im ländlichen Raum: Mehr als 22.000 Projekte und mehr als 400.000 Menschen in Brandenburg haben durch den Europäischen Sozialfonds (ESF), den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) profitiert. Wie vielfältig die EU-Förderungen sind, stellt die Informationskampagne „AUCH GANZ SCHÖN“ der Landesregierung dar. Je Kreis wurde ein Projekt ausgewählt. In Interviews berichten die Projektverantwortlichen und -teilnehmer über ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen und ziehen Bilanz. 

Zur Kampagne:

Mit der Kampagne „AUCH GANZ SCHÖN“ informiert die Landesregierung über Investitionen, die mit EU-Mitteln in der laufenden Förderperiode 2007 bis 2013 in Brandenburg getätigt wurden. Sie informiert seit September 2012 über den Einsatz der drei wichtigsten EU-Fonds EFRE, ELER und ESF. Für diese Periode stehen 3,1 Milliarden Euro zur Verfügung. AUCH GANZ SCHÖN sind die Kino- und Radiospots oder das Geocaching, welches Outdoor-Fans auf Schatzsuche schickt. Bei Fotoaktionen können die Gäste auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen in Brandenburg mitmachen und den EU-Fonds ihr Gesicht geben. Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung zu informieren – denn mit einem tragfähigen Konzept kann sich jeder für eine Förderung bewerben. Weitere Infos: www.eu-fonds.brandenburg.de

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