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06.08.2013Neue Initiative für Ausbildung startet in Neuruppin / Türöffner: Zukunft Beruf – Netzwerk für Jugendliche | 072/2013

Berufliche Ausbildung für Jugendliche muss besser gelingen. Dafür startete heute die neuen Initiative der Landesregierung „Türöffner: Zukunft Beruf – Brandenburger Netzwerk für Jugendliche“ am Oberstufenzentrum Ostprignitz-Ruppin in Neuruppin. Arbeitsstaatssekretär Wolfgang Schroeder sagte dort: „Angesichts der demografischen Entwicklung und des steigenden Fachkräftebedarfs werden gute Bildungsabschlüsse, gemeisterte Übergänge und erfolgreiche Berufseinstiege immer wichtiger. Wir wollen Jugendliche auf dem Weg zu ihrem Traumberuf intensiver unterstützen, um vor allem Ausbildungsabbrüche zu verhindern. Dort wo es Schwierigkeiten gibt, sollen ehrenamtliche Mentoren den jungen Menschen konkrete Tipps geben, damit der Berufsstart gelingt.“

Mit dem Modellprojekt sollen Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Ausbildung und bei der Ausbildung gezielt unterstützt werden, um Ausbildungsabbrüche zu reduzieren und den Ausbildungserfolg zu sichern. Denn rund 18 Prozent der märkischen Auszubildenden beenden ihre Ausbildung ohne erfolgreichen Abschluss, rund ein Drittel bricht ihre Ausbildung vorzeitig ab, da sie sich zum Beispiel für einen anderen Beruf oder anderen Ausbildungsort entscheiden.

Schroeder: „Auf der einen Seite fehlt Jugendlichen oft der Überblick, welche verschiedenen Auswahlmöglichkeiten sie überhaupt haben. Es gibt mehr als 330 verschiedene Ausbildungsberufe, aber leider konzentrieren sich Jugendlichen bei ihrer Berufswahl nach wie vor auf relativ wenige Berufe. Auf der anderen Seite müssen Betriebe stärker für ihre Ausbildung werben und sich intensiver um ihre Lehrlinge kümmern, um sie zu halten. Bei schlechten Ausbildungsbedingungen können Azubis heute leichter den Betrieb wechseln.“

Wenn ein Jugendlicher gar nicht genau weiß, welchen Beruf er überhaupt ausüben möchte, er auch in der Familie keine Unterstützung findet oder bei der Suche nach einem Praktikumsplatz nicht weiter kommt, soll das Netzwerk helfen. Dafür sollen alle vorhandenen Angebote der Region in einer lokalen Koordinierungsstelle gebündelt werden, um Hilfe aus einer Hand anzubieten. Außerdem sollen ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren Jugendliche bei ihrer Berufsorientierung und Persönlichkeitsentwicklung zielgerichtet und individuell unterstützen.

Das Projekt hat eine Laufzeit von 18 Monaten und wird mit 120.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

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