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20.09.2013Über 5.000 Jugendliche profitieren von der Einstiegszeit | 092/2013

Das Förderprogramm „Einstiegszeit“ hilft brandenburgischen Jugendlichen beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Seit 2002 konnten damit über 5.000 Jugendliche erfolgreich in eine Beschäftigung vermittelt werden. Arbeitsstaatssekretär Wolfgang Schroeder besuchte heute im Dentallabor Bothur & Mechold in Storkow (Kreis Oder-Spree) Jugendliche, die von dem Programm profitierten, und sagte: „Einstiegszeit ist ein hervorragendes Instrument, um jungen Menschen eine Chance auf Arbeit in ihrer Heimat zu geben, den Fachkräftemangel zu bekämpfen, die Abwanderung zu stoppen und junge Frauen und Männer im Land Brandenburg zu halten.“

Die „Einstiegszeit“ hilft Frauen und Männern im Alter bis zu 30 Jahren, die eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen Studienabschluss haben, in Brandenburg einen Arbeitsplatz zu finden. Sie erhalten Informationen über Stellenangebote in der Region und Tipps bei der Bewerbung. Gleichzeitig werden Unternehmen bei der Fachkräftesicherung beraten und durch Übernahme von bis zu 70 Prozent der Kosten für Qualifizierungsmaßnahmen der eingestellten jungen Leute unterstützt. Jährlich stehen rund drei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für das Programm bereit. Projektträger ist die IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg.

Schroeder: „Allein in den letzten drei Jahren haben es über 2.200 Jugendliche dank der intensiven Betreuung und den Qualifizierungen geschafft, auf dem brandenburgischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Davon sind rund 40 Prozent Frauen. Aufgrund dieses nachhaltigen Erfolges soll das Förderprogramm über 2013 hinaus mindestens bis zum Februar 2015 fortgeführt werden. Dabei bleibt ein Schwerpunkt die gezielte Karriereförderung von Frauen.“

So gehören Jessica Guthke und Pamela Penkwitt zu den Frauen, die durch „Einstiegszeit“ in gute Arbeit kamen. Beide wurden im Dentallabor Bothur & Mechold mit verschiedenen Qualifizierungen gefördert. Heute arbeiten sie dort als Teamleiterinnen und sind für die fachliche Anleitung von Beschäftigten verantwortlich.

Die EU-Kommission hat das brandenburgische Programm jetzt als Finalist für den RegioStars Award 2014 nominiert. Mit dem renommierten Preis werden jährlich europaweit innovative regionale Projekte ausgezeichnet. Schroeder. „In einem EU-weiten Wettbewerb soweit zu kommen, ist bereits ein starker Erfolg. Ich hoffe, wir schaffen es bis zum Siegertreppchen.“ Die Preisverleihung findet am 31. März 2014 in Brüssel statt.

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