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24.10.2013Brandenburgischer Ausbildungspreis 2013 für acht Unternehmen: Baaske: Vorbilder für gute Ausbildung | 105/2013

Arbeitsminister Günter Baaske zeichnete heute in der Potsdamer Staatskanzlei acht Unternehmen mit dem „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2013“ aus. Baaske sagte: „Die Preisträger sind Vorbilder für gute Ausbildung. Ihr Engagement in gute Ausbildung zahlt sich aus. Für die märkische Wirtschaft ist es von zentraler Bedeutung, dass unsere Jugendlichen gut ausgebildet sind. Es wird immer schwerer, qualifizierte Fachkräfte zu bekommen. Um auch in Zukunft ausreichend Fachkräfte zu gewinnen, ist es wichtig, dass die Zahl der Ausbildungsbetriebe steigt.“

97 Unternehmen, die Ausbildungsplätze in insgesamt 154 verschiedenen Berufen anbieten, haben sich in diesem Jahr für den begehrten Preis beworben, der zum neunten Mal ausgelobt wurde. Die acht Preisträger erhalten jeweils 1.000 Euro. Sie zeichnen sich durch herausragende Ausbildungsqualität aus oder engagieren sich für besondere Aspekte, beispielsweise für Jugendliche mit Behinderung.

Der Ausbildungspreis beruht auf einer Initiative der Partner des Brandenburgischen Ausbildungskonsens und wird seit dem Jahr 2005 vergeben. Er wird mit 20.000 Euro gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und der Konsenspartner. Er steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Günter Baaske: „Im vergangen Jahr wurden über 60 Prozent der Absolventinnen und Absolventen von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen. Das ist die bisher höchste Quote in Brandenburg. Das spiegelt den steigenden Fachkräftebedarf wider und verdeutlicht, dass jeder Betrieb selbst die Verantwortung für die Nachwuchssicherung übernehmen muss.“

56 Prozent der rund 66.000 märkischen Betriebe haben eine Ausbildungsberechtigung, aber nur 38 Prozent davon bildeten tatsächlich aus. Damit bilden vier Fünftel aller Betriebe überhaupt nicht aus.

Ende August 2013 gab es 13.755 Jugendliche, die eine Lehrstelle in Brandenburg suchten. Das sind 3,9 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Zahl der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsplätze ist gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Prozent gesunken, Ende August waren es 11.078. Bis Ende September wurden 8.041 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das sind 7,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Baaske: „Im Wettbewerb um Nachwuchskräfte müssen Betriebe neben attraktiven Lehrstellen auch neue Anreize bieten. Zum Beispiel indem sie den Jugendlichen bei der Wohnungssuche helfen, sich an Fahrt- und Mietkosten beteiligen und natürlich angemessene Ausbildungsvergütungen zahlen.“ Die durchschnittliche Ausbildungsvergütung lag im Jahr 2012 in Ostdeutschland bei monatlich 674 Euro (Westen: 737 Euro). 

Preisträger des „Ausbildungspreises 2013“ (dotiert mit jeweils 1.000 Euro):

  • Uesa GmbH
    Gewerbepark-Nord 7, Uebigau-Wahrenbrück (Elbe-Elster)
  • ZF Friedrichshafen - Standort Brandenburg
    Caasmannstraße 9, Brandenburg an der Havel
  • Mayer Kanal- und Rohrreinigung GmbH
    Tasdorf Süd 17, Rüdersdorf (Märkisch-Oderland)
  • Autohaus Cottbus GmbH
    Paul-Greifzu-Straße 1, Cottbus
  • Reichel Elektroinstallation und Metallbau GmbH
    Rudolf-Diesel-Straße 8, Ludwigsfelde (Teltow-Fläming)
  • Raumkonzepte Hirt Michael – Maler- & Lackierermeister
    Magdeburger Straße 15, Frankfurt (Oder)
  • Wittstocker Bauernhof GmbH
    Geschwister-Scholl-Straße 15, Wittstock (Ostprignitz-Ruppin)
    (Preis des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft für die Ausbildung in der Landwirtschaft)
  • Restaurant Tiroler Stadl
    Tropolis 1, Hörlitz (Oberspreewald-Lausitz)
    (Preis des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg für die Ausbildung von Menschen mit Behinderung)

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