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11.11.2013Jahrestagung zum Europäischen Sozialfonds: ESF 2014-2020: Ressourcen bündeln, Zukunft gestalten | 111/2013

Bildung, Fachkräftesicherung und die Integration von Langzeitarbeitslosen in Beschäftigung sollen die Schwerpunkte in der neuen EU-Förderperiode im Arbeitsprogramm des Landes Brandenburg sein. Das kündigte Arbeitsminister Günter Baaske auf der heutigen Jahrestagung zum Europäischen Sozialfonds (ESF) in Cottbus an. Gemeinsam mit Adam Pokorny, Vertreter der Europäischen Kommission, informierte sich Baaske zuvor bei einem Rundgang auf einem „Marktplatz“ über verschiedene ESF--Projekte aus Brandenburg.

Rund 400 ESF-Akteure und Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Gewerkschaften, Sozialverbänden und Kommunen diskutierten in Cottbus über den Einsatz von ESF-Mitteln für arbeitspolitische Maßnahmen in Brandenburg. Der Blick richtete sich dabei auf die neue Förderperiode. Die Fachtagung stand unter dem Thema „ESF 2014 – 2020: Ressourcen bündeln, Zukunft gestalten“.

Ab 2014 zählt Brandenburg zum ersten Mal seit 1990 nicht mehr zu den Höchstfördergebieten in Europa. Auch wenn die EU-Kommission die konkrete Mittelverteilung noch nicht verkündet hat, rechnet Baaske mit einer Kürzung von mehr als 40 Prozent im Vergleich zur ablaufenden Förderperiode 2007 bis 2013, in der Brandenburg 620 Millionen Euro aus dem ESF zur Verfügung standen.

Baaske: „Der brandenburgische Arbeitsmarkt hat sich auch dank der ESF-Gelder in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Der ESF hilft, Menschen in Arbeit zu bringen, sie zu qualifizieren und fit für den Arbeitsmarkt zu halten. Seit 2007 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um 46.000 auf 771.000 gestiegen, und die Zahl der Arbeitslosen um 62.000 auf 136.000 gesunken. Jetzt werden wir die Förderprogramme weiter konzentrieren. Die größte arbeitspolitische Herausforderung ist der demografische Wandel. Die Zahl der Erwerbstätigen geht deutlich zurück, der Anteil älterer Beschäftigter wird weiter steigen.“

In der aktuellen Förderperiode wurden bis Ende 2012 über 453 Millionen Euro ESF- und Landesmittel ausgezahlt. Mehr als 450.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger haben davon profitiert. Die ESF-Mittel werden für arbeitspolitische Maßnahmen vor allem in den Bereichen Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit, Berufseinstieg, Aus- und Weiterbildung, Wiedereinstieg in Beschäftigung, Existenzgründung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie verwendet. Weitere Informationen zum ESF gibt es im Internet unter www.esf.brandenburg.de.

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