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29.11.2013Baaske gratuliert neuen Altenpflegehelfern zum Zeugnis | 120/2013

Aus der Arbeitslosigkeit in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Pflege: Diesen Sprung haben jetzt 10 Frauen und 2 Männer geschafft. Im Rahmen eines Förderprogramms des Sozialministeriums haben sie die einjährige Altenpflegehilfeausbildung erfolgreich abgeschlossen. Die Zeugnisübergabe findet heute in der Altenpflegeschule „SOWI Strausberg“ statt. Sozialminister Günter Baaske gratuliert: „Die Pflege älterer Menschen ist eine Wachstumsbranche. Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften steigt. Deshalb bietet die Altenpflege vor allem auch Quereinsteigern gute und krisensichere Berufsperspektiven.“

Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) hat das brandenburgische Sozialministerium Langzeitarbeitslose, ältere Arbeitslose sowie Alleinerziehende unterstützt, die staatlich anerkannte Altenpflegehilfeausbildung zu absolvieren. Dabei wurden sie intensiv durch einen Sozialpädagogen begleitet.

Gregor Weiß, Leiter der SOWI Strausberg, betont: „Diese sozialpädagogische Begleitung ist sehr wichtig, damit die Auszubildenden dran bleiben. Der Beruf ist anstrengend, aber auch erfüllend und bietet vielfältige Entwicklungschancen. Da ist es sehr gut, wenn jemand bei Problemen vermittelnd eingreifen kann. Besonders bemerkenswert ist, dass eine Teilnehmerin sofort in eine laufende Ausbildung zur Pflegefachkraft eingestiegen ist und weitere diese Ausbildung im nächsten Jahr beginnen möchten.“

Alle 14 Frauen und Männer der ersten Klasse, die im Rahmen des Programms startete, haben die praktischen Prüfungen bestanden, nur zwei müssen die theoretische Prüfung wiederholen. 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben direkt im Anschluss der Ausbildung eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in ambulanten oder stationären Altenpflegeeinrichtungen gefunden. Im ersten Jahr der Beschäftigung können sie die sozialpädagogische Begleitung weiter in Anspruch nehmen. Wegen der jetzt endenden ESF-Förderperiode konnte das Programm zunächst nur für diese Ausbildungs-Klasse angelegt werden.

Baaske kündigt an: „Brandenburg wird auch in der neuen EU-Förderperiode Langzeitarbeitslose, ältere Arbeitslose und Alleinerziehende bei der beruflichen Bildung unterstützen. Gerade im Pflegebereich sind wir auf Quereinsteiger angewiesen.“

Derzeit arbeiten in Brandenburg rund 29.000 Menschen in der Pflege; wegen der steigenden Zahl an Pflegebedürftigen besteht ein erheblicher Bedarf an weiterem Personal, der für das Jahr 2030 auf etwa 54.000 geschätzt wird.

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