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11.12.2013Neue Sozialpartnerrichtlinie tritt in Kraft / Schroeder: Arbeitswelt zukunftsfähig gestalten | 126/2013

Gute Arbeitsbedingungen steigern die Attraktivität eines Unternehmens im Wettbewerb um Fachkräfte. Unternehmen sind auch aufgerufen, ihre Arbeitsbedingungen an älter werdende Belegschaften anzupassen. Dabei werden märkische Unternehmen vom Arbeitsministerium mit der jetzt in Kraft getretenen Sozialpartnerrichtlinie unterstützt. Arbeitsstaatssekretär Wolfgang Schroeder stellte sie heute auf der Sitzung des Brandenburger Sozialpartnerdialoges in Potsdam vor: „Um fit für die Zukunft sein zu können, wollen wir Arbeit so gestalten, dass sie gut und attraktiv für alle Beschäftigten sein kann. Wir werden hierbei nur gemeinsam mit den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden erfolgreich sein können.“

Mit der Richtlinie zur „Stärkung der Sozialpartnerschaft und Steigerung der Qualität der Arbeit“ werden Projekte zur Verbesserung der Arbeitsorganisation in Unternehmen sowie Erfahrungsaustausche zu guten Praxisbeispielen gefördert. Dafür stehen bis zum 31. März 2015 rund zwei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Schroeder: „Gute Arbeitsbedingungen sind noch nicht in allen Brandenburger Unternehmen alltäglich. Von der neuen Sozialpartnerrichtlinie erwarten wir eine Verbesserung der Arbeitsqualität. Zudem wollen wir anhand der Förderungen in den Unternehmen Anlässe schaffen, sich mit der Idee der Sozialpartnerschaft und dem Wert von Tarifverträgen zu beschäftigen. Tarifverträge sind für die Schaffung guter und nachhaltiger Arbeitsbedingungen unerlässlich.“

Gefördert werden zum Beispiel Projekte zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz, für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, für internes Weiterbildungs- und Ausbildungsmanagement oder für die Entwicklung von flexiblen Arbeitszeitmodellen. Auch die Aufstiegsmöglichkeiten von Frauen können mit dieser Förderung verbessert werden.

Am Sozialpartnerdialog beteiligen sich unter der Moderation des Arbeitsministeriums die Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), der DGB Berlin-Brandenburg sowie Einzelverbände und -gewerkschaften aus Metall- und Elektroindustrie, Baugewerbe, Chemie, Handel sowie Hotel- und Gaststättengewerbe. Das Gremium wurde am 14. November 2011 gegründet. Es soll dazu beitragen, die großen strukturellen Herausforderungen der Zukunft in Brandenburg am Arbeitsmarkt gemeinsam zu bewältigen. Regelmäßig finden Veranstaltungen unter dem Dach des Sozialpartnerdialoges statt.

Hinweis: Die Sozialpartnerrichtlinie sowie weitere Informationen sind im Internet unter www.lasa-brandenburg.de/Sozialpartnerrichtlinie.1858.0.html eingestellt.

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