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21.03.2014Türöffner: Zukunft Beruf – Brandenburger Netzwerk für Jugendliche | 025/2014

Der Weg in eine berufliche Zukunft kann für Jugendliche immer wieder hürdenreich sein. Viele sind unsicher über die richtige Berufswahl oder bemerken erst in der Ausbildung, dass sie Unterstützung benötigen. Im Rahmen des im vergangenen Jahr von Arbeits- und Bildungsministerium entwickelten Netzwerks „Türöffner: Zukunft Beruf – Brandenburger Netzwerk für Jugendliche“ wird diesen Jugendlichen geholfen. Mentorinnen und Mentoren begleiten sie auf ihrem Weg. Bildungsministerin Martina Münch und Arbeitsminister Günter Baaske informierten sich heute im Storkower Modellprojekt (Lkr. OS) an der Europa-Oberschule über bisherige Erfolge und sprachen mit Jugendlichen und ihren Mentoren.

Weitere Türöffner-Modelle arbeiten in Neuruppin, Seelow und Potsdam. Sie stehen allen Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse sowie Auszubildenden offen. Erreicht werden sollen die Jugendlichen, die für einen gelungenen Schritt in das Berufsleben eine Begleitung und Unterstützung wünschen. Es hilft Auszubildenden zu Beginn ihrer Lehre die neuen Herausforderungen zu meistern und die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren.

Hintergrund ist auch, dass derzeit rund 18 Prozent der märkischen Auszubildenden ihre Ausbildung ohne erfolgreichen Abschluss beenden. 29 Prozent lösen ihren Ausbildungsvertrag vorzeitig auf, da sie sich zum Beispiel für einen anderen Beruf oder anderen Ausbildungsort entscheiden.

Arbeitsminister Günter Baaske: „Angesichts der demografischen Entwicklung und des steigenden Fachkräftebedarfs werden gute Bildungsabschlüsse, gemeisterte Übergänge und erfolgreiche Berufseinstiege immer wichtiger. Wir dürfen keinen Jugendlichen zurücklassen und wollen Ausbildungsabbrüche verhindern. Wir möchten ihnen die passende persönliche und auch berufliche Starthilfe geben. Die ´Türöffner`, unsere Mentorinnen und Mentoren, helfen, den Fuß in die passende Tür zu bekommen.“

Bildungsministerin Martina Münch: „Die Oberschulen spielen mit ihrer Berufsorientierung eine wichtige Rolle als ‘Türöffner‘ – sei es mit dem erfolgreichen Förderprogramm Initiative Oberschule mit seinen Angeboten zum Praxislernen und den Projekten zur Verbesserung der sozialen Schlüsselkompetenzen, sei es mit den integrierten Projekten von Jugendhilfe und Schule mit der individuellen schulischen Förderung und den praktischen Arbeitserfahrungen. Das Türöffner-Projekt setzt genau dort an und übernimmt eine wichtige Scharnierfunktion beim Übergang von der Schule in die Ausbildung.“

Mit dem aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) mit rund 176.000 Euro finanzierten Projekt in Storkow werden Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Ausbildung und bei der Ausbildung gezielt unterstützt. Eine lokale Koordinierungsstelle sorgt dafür, dass den Jugendlichen qualifizierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Seite stehen, die sie als Mentoren auf ihrem Weg in die Ausbildung begleiten.

Baaske: „Die lokale Koordinierungsstelle ist zudem ein guter Anlaufpunkt für Jugendliche und ihre Eltern sowie für örtliche Ausbildungsbetriebe, um mehr über regionale Beratungsangebote am Übergang Schule und Beruf zu erfahren. Damit profitiert auch die Region, denn Jugendliche erhalten Ausbildungschancen vor Ort."

In Storkow wird dieser niedrigschwellige Ansatz seit Oktober 2013 an der Europa-Oberschule erprobt. In der Projektlaufzeit bis 31. März 2015 sollen insgesamt 80 Jugendliche beraten werden, mindestens 20 von ihnen sollen am Mentoringprogramm teilnehmen. Bisher wurden 21 Mentorinnen und Mentoren sowie 19 Mentees gewonnen. Es bestehen sieben Mentoring-Teams.

Das Netzwerk an der Europa-Oberschule arbeitet bisher mit zehn Unternehmen aus der Region zusammen. Aufgrund der bisherigen Erfolge soll der Netzwerkansatz auch an der  Oberschule Bad Saarow erprobt werden.

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