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06.06.2014Brandenburger Sozialpartnerdialog - Baaske: Gemeinsam gute Arbeitsbedingungen gestalten | 057/2014

12 Projekte zur Weiterentwicklung der Arbeitsorganisation von Brandenburger Unternehmen starten jetzt landesweit im Rahmen der Sozialpartnerrichtlinie des Arbeitsministeriums. Sie wurden heute bei der 8. Sitzung des Brandenburger Sozialpartnerdialogs in Potsdam vorgestellt. Gleichzeitig wurde eine erste Bilanz des vor drei Jahren gestarteten Dialogs gezogen.

Arbeitsminister Günter Baaske: „Mit dem Sozialpartnerdialog hat die Landesregierung ein Forum geschaffen, das den Austausch von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Politik erleichtert. Diese erfolgreiche Kooperation soll auch in der kommenden Legislaturperiode fortgeführt werden. Nur gemeinsam können Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände die Arbeitswelt zukunftsfähig gestalten und Herausforderungen wie die Fachkräftesicherung, älter werdende Belegschaften oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf meistern sowie eine gerechte Lohnentwicklung erreichen.“

Mit der Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie unterstützt das Arbeitsministerium Unternehmen, die Arbeitsbedingungen weiter zu verbessern. Die Richtlinie ist eines der zentralen Ergebnisse des Sozialpartnerdialogs. Die Projekte wenden sich an verschiedene Branchen wie Hotel- und Gaststättengewerbe, Pflege, Chemie, Metall und Elektro oder Bau. Gefördert werden zum Beispiel Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz, für eine altersgerechte Arbeitsgestaltung, für Weiterbildungs- und Ausbildungsmanagement oder für die Entwicklung von neuen Beschäftigungsfeldern. Dafür stehen rund zwei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

Baaske: „Angesichts der demografischen Entwicklung, dem Rückgang der Menschen im erwerbsfähigen Alter und einer immer älter werdenden Belegschaft, müssen die Arbeitsbedingungen weiter verbessert werden. Die geförderten Projekte sollen andere Betriebe ermuntern, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ebenfalls voranzutreiben und neue Ideen umzusetzen. Zugleich sollen sie die Vorzüge von Tarifbindung, einer sozialpartnerschaftlichen Kultur und der Beteiligung von Beschäftigten an der Unternehmensentwicklung vermitteln.“

Am Sozialpartnerdialog beteiligen sich unter der Moderation des Arbeitsministeriums die Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), der DGB Berlin-Brandenburg sowie Einzelverbände und -gewerkschaften aus Metall- und Elektroindustrie, Baugewerbe, Chemie, Handel sowie Hotel- und Gaststättengewerbe. Das Gremium wurde am 14. November 2011 gegründet.

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