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02.07.2014Fachtagung „Perspektivwechsel! Gründen im internationalen Vergleich“ / Baaske: Brandenburg ist ein Gründerland | 064/2014

Brandenburg hat die höchste Selbständigenquote unter den ostdeutschen Ländern: mit 12, 6 Prozent liegt der Anteil der Selbständigen an allen Erwerbstätigen zudem deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Förderung von Existenzgründungen durch das Land Brandenburg steht heute im Mittelpunkt des Fachtages „Perspektivwechsel! Gründen im internationalen Vergleich – Lernen von anderen Ländern“ mit rund 100 Gästen in Potsdam. Daran nehmen Andrea-Rosalinde Hofer von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und Georgi Dimitrov von der Europäischen Kommission teil.

Arbeitsminister Günter Baaske sagte zuvor in Potsdam: „Brandenburg ist ein Gründerland. Existenzgründungen sind Jobmotoren und deshalb ein wichtiges Element in der Brandenburger Arbeitspolitik. Deshalb wird auch in der neuen EU-Förderperiode die Unterstützung von Existenzgründungen, vor allem aus der Arbeitslosigkeit heraus, ein Förderschwerpunkt sein. Studien belegen, dass über 80 Prozent der geförderten Unternehmen auch eineinhalb Jahren nach der Gründung noch am Markt existieren. Und sie schaffen viele neue Arbeitsplätze.“

In den vergangenen zwölf Jahren wurden mit der Existenzgründungsförderung des Arbeitsministeriums über 20.200 Gründerinnen und Gründer beraten, von denen sich über 13.500 selbständig gemacht haben. Baaske: „Zudem haben wir mit den 18 regionalen Lotsendiensten ein dichtes und kompetentes Beratungsnetz etabliert. Dass wir mit unserer Förderung für Existenzgründungen auf dem richtigen Weg sind, zeigte nicht nur die Auszeichnungen ‚Europäische Unternehmerregion 2011‘ für das Land Brandenburg, sondern auch die Prämierung für unsere Existenzgründungsrichtlinie beim europaweiten ‚Regio Star Award 2012‘.“

Auf der Fachtagung wurde außerdem die Transnationale Richtlinie des Arbeitsministeriums thematisiert, mit der über 74 Projekte gefördert werden, davon sind sieben Projekte dem Bereich Existenzgründung zuzuordnen. Die Projekte wurden in Kooperation mit insgesamt 20 Ländern umgesetzt, darunter Polen, Österreich und Spanien. Ziel ist der grenzüberschreitende Wissens- und Erfahrungsaustauschs zur Entwicklung und Verbreitung arbeitspolitischer Innovationen. Von 2009 bis 2015 stehen dafür 8,7 Millionen Euro aus ESF-Mitteln zur Verfügung.

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