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13.01.2015Neuauflage der ESF-Förderung „Einstiegszeit“ / Arbeitsministerin Golze: Start ins Berufsleben meistern | 006/2015

Diana Golze Neues Fenster: Bild - Ministerin 3 - vergrößern Foto: BILDHAUS. Karoline Wolf

Neuauflage des bewährten Förderprogramms „Einstiegszeit“: Das Arbeitsministerium wird auch in der neuen EU-Förderperiode junge Erwachsene in Brandenburg beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf unterstützen. Bis zum Jahr 2018 stehen dafür rund 8 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Die neue Richtlinie zur „Förderung von arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten jungen Erwachsenen“ ist auf dem Online-Portal der Investitionsbank (www.ilb.de) veröffentlicht. Anträge können ab sofort gestellt werden. Arbeitsministerin Diana Golze sagte heute in Potsdam: „Einstiegszeit bekämpft die Jugendarbeitslosigkeit nachhaltig und bremst die Abwanderung. Gleichzeitig unterstützt sie Betriebe bei der Fachkräftesicherung.“

Die „Einstiegszeit“ hilft Frauen und Männern im Alter bis zu 30 Jahren, die eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen Studienabschluss haben, in Brandenburg einen Arbeitsplatz zu finden. Sie erhalten Informationen über Stellenangebote in der Region und Tipps bei der Bewerbung. Bei Bedarf werden sie mit individuellen Anpassungsqualifikationen auf die neue Stelle vorbereitet und nach der Vermittlung in Arbeit in den ersten sechs Monaten intensiv betreut. Junge Frauen bekommen auf Wunsch eine besondere Karriereplanung. Gleichzeitig werden kleine und mittlere Unternehmen bei der Suche nach jungen Fachkräften unterstützt und zu flexiblen Arbeitszeit- und Organisationsmodellen beraten.

Diana Golze sagte: „Trotz der guten Arbeitsmarktlage gelingt es nicht allen jungen Menschen, den Start ins Berufsleben aus eigener Kraft zu meistern. Jeder junge Mensch muss die Chance bekommen, nach einer erfolgreichen Ausbildung in der Heimat eine dauerhafte Beschäftigung zu finden. In Brandenburg werden 62 Prozent aller Auszubildenden von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen.“

Seit 2002 bis Ende 2014 konnten mit „Einstiegszeit“ 6.131 arbeitslose junge Erwachsene mit abgeschlossener Berufsausbildung erfolgreich in eine Beschäftigung vermittelt werden. Für 213 junge Frauen wurden Karriereplanungen entwickelt, über 3.580 Betriebe wurden bei der Personal- und Organisationsentwicklung unterstützt.

Weitere Informationen zur neuen Förderrichtlinie unter www.ilb.de.

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