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16.09.2015Landesgleichstellungsbeauftragte: Akzeptanz für Geschlechtervielfalt schaffen | 139/2015

Aus Anlass des heutigen Aktionstages gegen Geschlechterdiskriminierung eröffnet die Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg, Monika von der Lippe, um 17 Uhr eine Ausstellung an der BTU Cottbus-Senftenberg. Die Fotoausstellung „Max ist Marie – Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind“ der Hamburger Fotografin Kathrin Stahl informiert über das Thema Transidentität. Dabei geht es um Menschen, die im falschen Geschlecht geboren wurden.

Monika von der Lippe: „Der Thementag unterstützt ein wichtiges Anliegen der Landesregierung: Die Gleichstellung aller Menschen unabhängig von Geschlecht oder sexueller Identität. Die Diskriminierung von Menschen muss abgebaut und die Akzeptanz von Vielfalt erhöht werden. Auch wenn hierzulande gesetzlich verbrieftes Recht Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle vor Diskriminierung und Benachteiligung schützt, ist die alltägliche Realität oft eine andere. Klischees und Vorurteile halten sich hartnäckig und die abwertende Distanz ist im Alltag immer noch weit verbreitet. Die Ängste, die vielfach auf Betroffenen lasten, sind enorm. Wir brauchen dringend mehr Aufklärung, damit Unkenntnis, Vorurteile und Intoleranz überwunden werden können.“

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie unterstützt nicht nur die heutige Veranstaltung. Bereits in der Vergangenheit hat das Sozialministerium ein Kooperationsprojekt mit der BTU gefördert, das das Thema Umgang mit Diversity in den Fokus nahm.

Von der Lippe: „Ich hoffe, dass dieser Tag das Selbstwertgefühl der betroffenen Menschen stärkt und sie ermutigt, ihren Platz im Leben selbstbewusst einzunehmen. Und ich hoffe weiter, dass er viele Menschen, die Vorurteile hegen, zum Nachdenken anregt und sie veranlasst, sich mit der bunten Vielfalt unseres Lebens unvoreingenommen auseinander zu setzen. In Bezug auf die juristischen Benachteiligungen Transidenter reden wir nicht von irgendwas: Hier geht es um den Schutz von Grundrechten, letztlich um die Einhaltung von Menschenrechten. Landesverfassung und Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz bilden eine Basis, aber darüber hinaus besteht weiterer dringender Handlungsdarf auf Bundesebene.“

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