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08.10.2015Familienministerin Golze: „Mehrgenerationenhäuser sind zukunftsweisendes Modell“ | 151/2015

Diana Golze Neues Fenster: Bild - Ministerin - vergrößern Foto: BILDHAUS. Karoline Wolf

Die Mehrgenerationenhäuser als zentrale Begegnungsorte sind ein zukunftsweisendes Modell für unsere alternde Gesellschaft und eine gute Antwort auf die demografische Entwicklung. Das sagte Familienministerin Diana Golze heute bei der Eröffnung der ersten Fachtagung „Familiengerechtes Brandenburg – die Mehrgenerationenhäuser sind dabei“, die von der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser Brandenburg (LAG MGH) in Potsdam veranstaltet wird. In Brandenburg gibt es 30 Mehrgenerationenhäuser.

Golze weiter: „Die Fachtagung bietet zum ersten Mal eine Plattform für den landesweiten Erfahrungsaustausch der 30 Mehrgenerationenhäuser. Sie spiegelt auch die Vielfalt der Häuser wider, die mit ihren generationenübergreifenden Angeboten einen wertvollen Beitrag für die ganze Gesellschaft leisten. Es profitieren Schwangere und Eltern mit kleinen Kindern, Schülerinnen und Schüler, Jugendliche beim Übergang in den Beruf und Seniorinnen und Senioren, die aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben wollen. Die zentrale Frage der Fachtagung ist, wie wir gemeinsam diese wertvolle soziale Infrastruktur dauerhaft erhalten und inhaltlich weiterentwickeln können. Wir freuen uns über die Zusage der Bundesregierung, sich auch über das Jahr 2015 hinaus auch im Jahr 2016 an der Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser zu beteiligen. Wir brauchen aber eine dauerhafte Lösung. Das Land Brandenburg kann die Finanzierung aller Mehrgenerationenhäuser nicht übernehmen.“

Golze kündigte auf der Fachtagung aber an, dass das Familienministerium die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft MGH, die im Jahr 2011 gegründet wurde, ab sofort finanziell unterstützen wird: „Dafür stehen zusätzliche Mittel im Landeshaushalt zur Verfügung. Die LAG MGH stellt bereits heute eine wichtige Klammer zwischen den örtlich bestehenden Häusern dar und ist seit langem ein zuverlässiger Kooperationspartner für die Landesregierung. Den Austausch zwischen den einzelnen Mehrgenerationenhäusern, aber auch die Information, Beratung und Fortbildung der Beschäftigten wollen wir weiter verbessern. Das war bisher nur in sehr beschränktem Umfang oder gar nicht möglich.“

Im Mai hatten das Bundesfamilienministerium, die Familienministerien der Länder und die Kommunalen Spitzenverbände eine Rahmenvereinbarung mit dem Ziel, die Mehrgenerationenhäuser in Deutschland nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln, unterzeichnet. Anfang Juli hat das Bundeskabinett mit dem Beschluss zum Bundeshaushalt 2016 auch der Verlängerung der Förderung bis 2016 zugestimmt. Bislang gab es für die Finanzierung des Bundes nur eine Zusage bis Ende 2015.

Bundesweit gibt es rund 450 Standorte, die seit 2012 mit dem „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II“ des Bundesfamilienministeriums gefördert werden. In Brandenburg werden 22 Mehrgenerationenhäuser vom Bund finanziert. Sie bekommen einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 40.000 Euro, davon kommen 30.000 Euro aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums, 10.000 Euro übernimmt die jeweilige Kommune. Weitere 8 Mehrgenerationenhäuser werden allein von den jeweiligen Landkreisen gefördert. Zusätzlich hat das brandenburgische Familienministerium die Mehrgenerationenhäuser in den letzten Jahren mit über 60.000 Euro aus Lottomitteln unterstützt. Auch die heutige Fachtagung wird vom Familienministerium gefördert.

Weitere Informationen im Internet unter www.lag-mgh-brb.de.

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