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22.10.2015Bereits 478 Jugendliche profitieren von „Einstiegszeit“ | 159/2015

Almuth Hartwig-Tiedt Neues Fenster: Bild - Almuth Hartwig-Tiedt - vergrößern Foto: BILDHAUS. Karoline Wolf

Die Neuauflage des Förderprogramms „Einstiegszeit“ ist gut gestartet: Seit April haben 478 junge Erwachsene an dem Programm teilgenommen, davon haben bereits 381 eine Beschäftigung gefunden. Das Arbeitsministerium fördert mit „Einstiegszeit“ arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte junge Erwachsene in Brandenburg beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Gleichzeitig werden vor allem kleine Betriebe bei der Fachkräftesuche unterstützt. Bis zum Jahr 2018 stehen dafür rund 8 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt besuchte heute in Fürstenwalde die EEE Anlagenbau GmbH, wo zwei junge Frauen über „Einstiegszeit“ eingestellt wurden und im Rahmen einer Karriereentwicklungsvereinbarung besonders gefördert werden.

Hartwig-Tiedt sagte: „Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und die Fachkräftesicherung sind zentrale Themen unserer Arbeitsmarktpolitik. Jeder junge Mensch muss die Chance bekommen, nach einer erfolgreichen Ausbildung in seiner Heimat eine dauerhafte Beschäftigung zu finden. Trotz der guten Arbeitsmarktlage gelingt es aber noch nicht allen Jugendlichen, im Anschluss ihrer Ausbildung aus eigener Kraft eine Stelle zu finden. Gleichzeitig fällt es besonders kleinen und mittleren Betrieben immer schwerer, freie Stellen mit Nachwuchskräften zu besetzen. Hier setzt die Einstiegszeit erfolgreich an. Es ist gut, dass wir das bewährte Instrument bis 2018 verlängert haben. Mit dem Programm werden zudem junge Frauen bei einem karriereorientierten Berufseinstieg durch intensive Beratung und Betreuung besonders gefördert. So können wir zusätzlich bestehende Benachteiligungen von Frauen im Beruf weiter abbauen.“

Die „Einstiegszeit“ hilft Frauen und Männern im Alter bis zu 30 Jahren, die eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen Studienabschluss haben, in Brandenburg einen Arbeitsplatz zu finden. Sie erhalten Informationen über Stellenangebote in der Region und Tipps bei der Bewerbung. Bei Bedarf werden sie mit individuellen Anpassungsqualifikationen auf die neue Stelle vorbereitet und nach der Vermittlung in Arbeit in den ersten sechs Monaten intensiv betreut. Junge Frauen bekommen auf Wunsch eine besondere Karriereplanung, die eine gezielte berufliche Entwicklung bzw. einen qualitativen Aufgaben- und Verantwortungszuwachs beinhaltet sowie mit einer Einkommensverbesserung verbunden ist. Gleichzeitig werden kleine und mittlere Unternehmen bei der Suche nach jungen Fachkräften unterstützt und über flexible Arbeitszeit- und Organisationsmodelle informiert.

Die Kammern unterstützen das Förderprogramm „Einstiegszeit“ und sprechen die Betriebe gezielt auf das Angebot an. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben in diesem Sommer Arbeitsministerin Diana Golze, Dr. Ulrich Müller, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie und Handelskammern des Landes Brandenburg, und Jürgen Rose, Präsident des Handwerkskammertages des Landes Brandenburg, unterzeichnet.

Die neue Richtlinie zur „Förderung von arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten jungen Erwachsenen in Brandenburg“ trat im April 2015 in Kraft. Projektträger ist die IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg mit landesweit elf Beratungsstellen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ez-brandenburg.de.

Seit 2002 bis März 2015 konnten mit „Einstiegszeit“ 6.137 arbeitslose junge Erwachsene mit abgeschlossener Berufsausbildung erfolgreich in eine Beschäftigung vermittelt werden. Für 213 junge Frauen wurden Karriereplanungen entwickelt, 3.580 Betriebe wurden bei der Personal- und Organisationsentwicklung unterstützt.

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