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20.01.2016Fachkräftesicherung: Brandenburg setzt auf Jungakademikerinnen und -akademiker | 007/2016

Almuth Hartwig-Tiedt Neues Fenster: Bild - Almuth Hartwig-Tiedt - vergrößern Foto: BILDHAUS. Karoline Wolf

Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt hat heute das Unternehmen GW nature cosmetic GmbH in Ludwigsfelde besucht. Die Firma beschäftigt seit September 2015 für insgesamt 12 Monate eine junge Akademikerin als Innovationsassistentin. Gefördert wird diese Stelle mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Richtlinie „Brandenburger Innovationsfachkräfte“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Hartwig-Tiedt: „Mit einer solchen Förderung helfen wir kleineren Betriebe die passenden Nachwuchskräfte zu finden und beschäftigten zu können. Auch wichtige betriebliche Innovationen können so besser realisiert werden. Besonders freut mich, dass die Förderung von Innovationsassistentinnen und -assistenten auch ein attraktives Angebot an unsere jungen Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen ist. Sie können im Anschluss an das Studium sofort in einen spannenden Job einsteigen.“  

GW nature cosmetic ist ein Naturkosmetikhersteller mit dem weltweit einzigen Patent für die Herstellung von Sauerstoffkosmetik mit aktivem Sauerstoff, wie er in der Natur vorkommt. Das Unternehmen wurde 1953 gegründet und befindet sich seit 2012 in Ludwigsfelde. Mit insgesamt 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden unternehmensspezifische Naturkosmetika in der eigenen Produktionsstätte hergestellt, selbst vermarktet und international vertrieben. Forschung und Entwicklung haben daher einen wichtigen Stellenwert. Auf dem Firmengelände können Kunden aus der Region die Produkte im Werkverkauf erwerben.

Der Geschäftsführer des Unternehmens Dr. Heinz Witte: "Wir, als brandenburgischer, mittelständischer Naturkosmetikhersteller, begrüßen dieses Förderprogramm sehr, da es für uns eine gute Chance ist, junge hochqualifizierte und engagierte Hochschulabsolventen an unsere Unternehmen zu binden. Passenden Nachwuchs zu finden und dabei mit größeren Unternehmen zu konkurrieren ist für uns eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Mit der Förderung können wir gezielt Innovationen anstoßen, die gerade in der Forschung und Entwicklung in der Naturkosmetik-Branche eine wichtige Grundlage bilden, um wirkungsvolle Produkte anbieten und nachhaltig produzieren zu können. Nur so kann man als Marke weltweit erfolgreich sein. Wir freuen uns, dass wir durch die Förderung des Innovationsassistenten eine wertvolle Mitarbeiterin im Unternehmen gewinnen konnten. Unsere Innovationsassistentin unterstützt uns unter anderem maßgeblich bei der Forschung und Entwicklung von neuen Rohstoffen und Rezepturen mit unserem einzigartigen Sauerstoff."

Mit der Förderung von Innovationsassistenten möchte das Land Absolventen nach dem Studium attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten bieten und so die hohe Abwanderung stoppen.  Im Ergebnis einer aktuellen Befragung im Rahmen der Studienreihe „Fachkraft 2020“  von Studitemps und der Maastricht University wurde ermittelt, dass zwar immer mehr junge Menschen ein Studium an Brandenburger Hochschulen aufnehmen, aber anschießend 63 Prozent der Absolventinnen und Absolventen das Bundesland verlassen.  Diese jungen hochqualifizierten Menschen sind aber die wichtigen Nachwuchs- und Innovationsfachkräfte der Brandenburger Wirtschaft. Mit der ESF-Förderung „Innovationsassistenten“ konnten im letzten Jahr viele kleine und mittlere Unternehmen bei der Einstellung von Hochschulabsolventen unterstützt werden. Es wurden bislang 141 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 2,3 Mio. Euro bewilligt.

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