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01.03.201626. Brandenburger Frauenwoche vor dem Start | 029/2016

„Frauengenerationen im Wechselspiel - Chancen, Risiken und Nebenwirkungen“ - das ist das Motto der 26. Brandenburger Frauenwoche, die am 3. März beginnt. Frauenministerin Diana Golze hat das Kabinett heute über das Programm informiert. Dieses reicht von der Ausstellungseröffnung über politisches Kabarett und Frauentags-Kino bis hin zu Lesungen und Podiumsdiskussionen. Dabei steht die Gleichstellung von Frauen und Männern nach wie vor im Mittelpunkt.

Ministerin Golze: „Wir haben in unserem Land viel erreicht, aber wir wollen mehr. Zwar ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen in Brandenburg sehr hoch, doch viele der Frauen arbeiten teils unfreiwillig nur in Teilzeit. Wir können auch auf gute Kinderbetreuungsangebote blicken, so dass wir in Punkto Vereinbarkeit von Beruf und Familie gut aufgestellt sind. Aber immer noch verdienen Brandenburgerinnen bei gleicher Arbeit im Schnitt acht Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Diese Widersprüche müssen wir auflösen.“

Die Brandenburgische Frauenwoche rund um den Internationalen Frauentag (8. März) ist in dieser Form bundesweit einmalig. Golze: „Wir können stolz auf diese Tradition sein, die 1991 von Regine Hildebrandt ins Leben gerufen wurde. Die Idee dazu entstand, weil klar war, dass viele Frauen im Prozess der deutschen Vereinigung die schlechteren Karten gezogen hatten. Heute, ein viertel Jahrhundert später, ist die Frauenwoche ein landesweites Podium für den Austausch von Erfahrungen und Aktionen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in Brandenburg. Schön, dass sich auch die Jugend einmischt. So haben 25 Mädchen und junge Frauen vom Mädchenprojekt „MIA“ aus Cottbus die Fotoausstellung „Du hast die Wahl“ gestaltet, die während der Frauenwoche zu sehen ist. Wir brauchen selbstbewusste Mädchen und junge Frauen, die die Gesellschaft mitgestalten wollen.“

Etwa ein Drittel der Menschen, die zurzeit als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, sind Frauen und Mädchen. Vor diesem Hintergrund nehmen die besondere Lebenslage und die spezifischen Bedürfnisse von Flüchtlingsfrauen in frauenpolitischen Bezügen eine besondere Rolle ein. Golze: „Zugewanderte Frauen können mit ihren Erfahrungen und Sichtweisen auch den Generationendialog von Frauen im Land Brandenburg bereichern. Sie stellen eine Chance für die Brandenburger Gesellschaft und einen Zugewinn für das Land dar, wenn ihre Integration gut gelingt.“

Die Brandenburgische Frauenwoche ist seit 25 Jahren ein öffentlichkeitswirksamer Höhepunkt der Arbeit des „Frauenpolitischen Rates Land Brandenburg e.V.“ und seiner Mitgliedsorganisationen, der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und zahlreicher Akteurinnen und Akteure in Verbänden, Vereinen, Gewerkschaften, Parteien und Kirchen.

Die Kernzeit der 26. Brandenburgischen Frauenwoche umfasst die Tage vom 3. März 2016 bis zum 20. März 2016, die Auftaktveranstaltung findet am 3. März 2016 in Königs Wusterhausen statt- organisiert vom Frauenpolitischen Rat.

Das Veranstaltungsprogramm der 26. Brandenburger Frauenwoche ist im Internet unter www.frauenpolitischer-rat.de/veranstaltungen zu finden.

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