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24.11.201610. Brandenburgische Familienbildungsmesse: Interkulturelle Öffnung der Familienbildung | 183/2016

Die 10. Brandenburgische Familienbildungsmesse findet heute unter dem Motto „Interkulturelle Öffnung der Familienbildung gestalten“ in Potsdam statt. Familienstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt sagte zur Eröffnung: „Die Angebote der Familienbildung in Brandenburg sind vielfältig und sie wenden sich an alle Eltern und Kinder, egal, woher sie kommen, welchen Sozialstatus sie besitzen, in welcher Familienform sie leben und welcher Weltanschauung oder Religion sie angehören. Doch die Hilfen für  Familien mit Migrationshintergrund und Geflüchtete stellen eine besondere Herausforderung dar. Es geht nicht nur um die Überwindung der Sprachbarriere, sondern vor allem um wirkliches Verstehen der Situation des anderen.“

Zu der Veranstaltung kamen mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Regionen Brandenburgs. Die Impulsreferate hielten Frau Prof. Dr. Birgit Ammann von der Fachhochschule Potsdam sowie Vertreterinnen und Vertreter der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA), von Mehrgenerationenhäusern, Lokalen Bündnissen für Familie, Kitas, Vereinen und Initiativen.

Bei den Angeboten der Familienbildung geht es im Kern um die Stärkung der Erziehungs- und Beziehungskompetenzen, um das Miteinander der Generationen, um das Verhältnis der Geschlechter zueinander und um die Bewältigung vieler Probleme des Alltags.

Hartwig-Tiedt sagte: „Entscheidend ist, allen Familien den Zugang zu den Angeboten der Familienbildung leicht zu machen. Zu den seit längerer Zeit in Brandenburg wohnenden Menschen mit ausländischen Wurzeln hat das Land seit dem vergangenen Jahr viele Flüchtlinge aufgenommen. Die Angebote der interkulturellen Familienbildung bieten ihnen zusätzliche Unterstützung, für einen besseren Zugang zu Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe bis hin zu den Teilhabemöglichkeiten der Verbände und Vereine. Wichtig ist das gemeinsame Handeln aller an diesem Prozess Beteiligten. Die Familienbildungsmesse bietet die Möglichkeit, aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht Erfahrungen vorzustellen und zu diskutieren.“

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