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30.11.2016Arbeitsmarktzahlen November 2016 / Arbeitsministerin Golze: Beschäftigte und Betriebe müssen sich auf „Arbeit 4.0“ vorbereiten | 190/2016

Der Arbeitsmarkt in Brandenburg zeigt sich weiter robust: Die Arbeitslosenquote betrug im November 7,3 Prozent. Das ist die niedrigste November-Arbeitslosigkeit in Brandenburg seit 1991. Die Quote blieb im Vergleich zum Oktober unverändert, im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es 0,8 Punkte weniger. Arbeitsministerin Golze sagte heute in Potsdam: „Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiter in einer sehr guten Verfassung. Trotz der beginnenden kalten Jahreszeit ist die Nachfrage nach Arbeitskräften in Brandenburg hoch. Diese gute Entwicklung ist aber kein Selbstläufer. Die Digitalisierung verändert schon heute spürbar unsere Arbeitswelt. Darauf müssen sich Beschäftigte und Betriebe vorbereiten. Vor allem die berufliche Weiterbildung wird in den kommenden Jahren enorm an Bedeutung gewinnen.“

Die Digitalisierung der Arbeitswelt („Arbeit 4.0“) ist ein Thema der Konferenz der Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales (ASMK) in Lübeck, an der Golze für Brandenburg in dieser Woche teilnehmen wird (vom 1. bis zum 2. Dezember). Bereits gestern stellte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles mit dem „Weißbuch“ Schlussfolgerungen aus einem breitangelegten Diskussionsprozess zur „Arbeit 4.0“ in Berlin vor.

Arbeitsministerin Golze sagte: „Mit dem ‚Weißbuch‘ liegen viele richtige, wegweisende Empfehlungen auf dem Tisch, wie ‚Arbeit 4.0‘ im Sinne von Guter Arbeit in Zukunft gestaltet werden kann. Die Umsetzung dieser Empfehlungen müssen Bund, Länder und Sozialpartner gemeinsam begleiten. Der Wandel der Arbeit muss und kann gestaltet werden. Ein entscheidender Punkt ist es, noch viel stärker in die Qualifizierung und Weiterbildung der Menschen zu investieren. Sowohl Beschäftigte als auch Arbeitslose müssen fit gemacht werden, um mit dem rasanten Fortschritt mithalten zu können. Diese Entwicklung bietet für die Menschen auf dem Arbeitsmarkt auch viele Chancen. Die Arbeit verändert sich nicht nur, es werden auch neue Jobs entstehen.“

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im November 2016 in Brandenburg 96.853 Menschen arbeitslos, davon 43.331 Frauen (44,7 Prozent). Das sind 546 Personen mehr als im Oktober 2016 und 10.010 weniger als im November 2015. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren um 7,3 Prozent auf 6.322 gestiegen. Die Zahl der älteren Arbeitslosen im Alter von 50 Jahren und älter ist im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 Prozent auf 38.984 und die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen um 9,8 Prozent auf 5.247 gesunken.

Im September 2016 hatten 822.500 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, 6.200 Personen mehr als vor einem Jahr.

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