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21.02.2017Träger für Erstorientierungskurse gesucht - Bundesweites Förderprogramm soll im Juli starten | 027/2017

Vier junge Menschen unterwegs in einer Stadt, © contrastwerkstatt - Fotolia.com Neues Fenster: Bild - Integration - vergrößern © contrastwerkstatt - Fotolia.com

Das Förderprogramm „Erstorientierung und Wertevermittlung für Asylbewerber“ des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) soll deutschlandweit im Juli 2017 starten. In diesen Erstorientierungskursen erhalten Asylsuchende wesentliche Informationen über das Leben in Deutschland und erwerben gleichzeitig erste Deutschkenntnisse. Die Träger zur Umsetzung des Angebotes sollen die Länder auswählen. Für das Land Brandenburg hat das Arbeitsministerium heute ein Interessenbekundungsverfahren gestartet. Gesucht werden vier gemeinnützige oder kommunale Vereine bzw. Volkshochschulen, die die Kurse zur Erstorientierung in Brandenburg anbieten. Anträge können bis zum 24. März beim Arbeitsministerium eingereicht werden.

Die Erstorientierungskurse richteten sich in erster Linie an Asylsuchende mit unklarer Bleibeperspektive, die nicht aus sicheren Herkunftsländern stammen. Für diese Gruppe gibt es bislang noch kein bundesweit einheitliches Orientierungsangebot.

Jeder Kurs besteht aus sechs Modulen und maximal 300 Unterrichtsstunden. Sie vermitteln u.a. Wissen über Werte und Regeln des Zusammenlebens in Deutschland, geben Antworten zu den wichtigsten Fragen des Alltags sowie Informationen zu typischen deutschen Sitten und Gebräuchen.

Die Teilnehmerzahl je Kurs muss zwischen 12 und 20 betragen. Ein Drittel der Kurse soll speziell für Frauen angeboten werden.

Hinweis: Die Öffentliche Bekanntmachung zur Auswahl von Trägern für Kurse zur Erstorientierung und Wertevermittlung für Asylbewerber ist auf der Ministeriums-Internetseite www.masgf.brandenburg.de eingestellt.

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