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02.09.2017Sozialstaatssekretärin Hartwig-Tiedt: LesBiSchwule T*our fördert Respekt gegenüber allen Lebensweisen | 127/2017

Auftakt zur LesBiSchwulen T*our 2017: Der Bus macht sich heute auf die Reise, um unter dem Motto „Brandenburg bleibt bunt“ für Respekt und Akzeptanz vielfältiger Lebensformen in Brandenburg zu werben. Schwerpunkt der Tour werden in diesem Jahr die Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Prignitz sein. Die jährliche Akzeptanz- und Anerkennungstour wird vom Sozialministerium in diesem Jahr mit 6.200 Euro finanziell unterstützt. Sozialministerin Diana Golze ist Schirmfrau, an der Auftaktkundgebung nimmt die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe teil.

Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt betonte heute in Potsdam:  „Gerade in ländlichen Regionen haben es Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle oft schwer. Die Tour trägt Informationen über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt ins Land. Sie fördert den Respekt gegenüber allen Lebensweisen und setzt damit ein klares Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt. Wir brauchen in Brandenburg solche Aufklärungskampagnen. Denn auch wenn hierzulande Lesben, Schwule, Transgender und andere queere Personen rechtlich vor Benachteiligungen geschützt sind, sind Klischees und Vorurteile im Alltag immer noch verbreitet.“

Die LesBiSchwule T*our gibt es mit der Vorgängerveranstaltung CSD-Tour bereits seit 1998. Auf Marktplätzen, in Bibliotheken, in Beratungsstellen, in Kinos und in Freizeitzentren finden Diskussionsrunden, Filmvorführungen, Coming-Out-Beratungen, Lesungen und Workshops statt. An den Rathäusern entlang der Tour-Route wird die Regenbogenflagge gehisst.

Die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe sagte auf der Auftaktkundgebung in Potsdam: „Ich freue mich sehr, dass es der Landesverband AndersARTIG und das Jugendnetzwerk Lambda wieder geschafft haben, diese einzigartige Tour durch Brandenburg auf die Beine zu stellen. Sie ist ein ganz wichtiger Baustein auf dem Weg zur Gleichstellung aller Menschen in unserem Land – unabhängig von Geschlecht oder sexueller Identität. Wir müssen Unkenntnis, Vorurteile und Intoleranz überwinden, wo sie auftreten. Daher danke ich den Teilnehmenden für ihr beherztes Engagement. Der Tour wünsche ich viel Erfolg und Allen interessante Begegnungen. Möge die Aktion wieder zum Nachdenken anregen, Offenheit für Vielfalt schaffen und dazu beitragen, das Selbstwertgefühl Betroffener zu stärken.“

Die brandenburgische Landesregierung setzt sich für Toleranz und Gleichbehandlung von vielfältigen Lebensentwürfen ein. Dazu stellt das Sozialministerium derzeit einen Aktionsplan „Queeres Brandenburg“ auf, ein umfassendes Konzept gegen die Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen. Der Aktionsplan ist im Entwurf fertig und soll Ende 2017 dem Landtag vorgelegt werden.

Die Route der LesBiSchwulen T*our führt dieses Jahr von Potsdam in den Nordwesten des Landes. Sie macht am 4. September in Neuruppin Station, am 5. September in Wittstock/Dosse, am 6. September in Rheinsberg, am 7. September in Perleberg und am 8. September in Pritzwalk.

Die Aufklärungstour wird veranstaltet vom Brandenburger Landesverband AndersARTIGe.V. in Kooperation mit dem Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V.

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