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14.12.2017Landesbehindertenbeirat: Marianne Seibert bleibt Vorsitzende – Behindertenbeauftragter Jürgen Dusel gratuliert | 200/2017

Marianne Seibert bleibt weiterhin die Vorsitzende des brandenburgischen Landesbehindertenbeirates. Sie wurde heute im Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden auch ihre Stellvertreterin Susanne Meffert und ihr Stellvertreter Bernd Pieda. Der Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, gratulierte ihnen zur Wiederwahl: „Der Landesbehindertenbeirat ist für mich ein ganz wichtiger Partner, wenn es um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hier im Land Brandenburg geht. Mit hoher Expertise vertritt er gewissenhaft die Interessen der Menschen mit Behinderungen mit konstruktiven Beiträgen. Unser gemeinsames Ziel ist eine inklusive Gesellschaft, an der alle Menschen mit und ohne Behinderungen in allen Lebensbereichen uneingeschränkt teilhaben können.“

Dusel betonte: „Menschen mit Behinderungen sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Deshalb ist es so wichtig, dass sie in der Politik für Menschen mit Behinderungen mitreden und mitgestalten können. Marianne Seibert setzt sich seit vielen Jahren mit Herz und Verstand dafür ein, dass Inklusion im Land vorankommt. Gerade jetzt, bei der bevorstehenden Umsetzung des Bundesteilhabegesetz im Land Brandenburg, sind der Landesbehindertenbeirat und dessen Vorsitzende besonders gefordert.“

Marianne Seibert ist bereits seit 2003 Vorsitzende des Landesbehindertenbeirates (LBB). Sie ist Mitbegründerin des Landesverbandes Brandenburg der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft und seit 1992 dessen Vorstandsvorsitzende. Susanne Meffert ist Geschäftsführerin der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Brandenburg e.V., Bernd Pieda ist zum einen im Vorstand des Landesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Berlin-Brandenburg e.V. und zum anderen im Vorstand des Vereins Spastikerhilfe Berlin.  

Der Landesbehindertenbeirat übt seine Tätigkeit auf der Grundlage des Brandenburgischen Behindertengleichstellungsgesetzes aus. In den Beirat werden Vertreterinnen und Vertreter der landesweit tätigen Behindertenverbände, der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege sowie der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte, des Landkreistages, des Städte- und Gemeindesbundes, der Bundesagentur für Arbeit, der Arbeitgeberverbände, der Gewerkschaften, des Behindertensportverbandes sowie des Integrationsamtes berufen.

Der Landesbehindertenbeirat unterstützt und berät die Landesregierung und den Beauftragten der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen bei der Aufgabe, gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu schaffen. Er soll von der Landesregierung vor dem Einbringen von Gesetzentwürfen und dem Erlassen von Rechtsverordnungen, die die Belange von Menschen mit Behinderungen betreffen, angehört werden.

In Brandenburg leben rund 450.000 Menschen mit Behinderungen. Rund 325.000 davon gelten als schwerbehindert.

Weitere Informationen zum Landesbehindertenbeirat im Internet unter http://www.masgf.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.186252.de.

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