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26.01.2018Erweiterungsbau des St. Marienkrankenhauses in Brandenburg an der Havel eingeweiht | 017/2018

Diana Golze Neues Fenster: Bild - Ministerin - vergrößern Foto: BILDHAUS. Karoline Wolf

Mehr Betten für lebensältere Brandenburger: Das Land Brandenburg passt seine Krankenhauskapazitäten an den zunehmenden Anteil älterer Menschen an. Im geriatrischen Fachkrankenhaus St. Marien in Brandenburg an der Havel hat das Land deshalb zusätzliche Betten genehmigt. Gesundheitsministerin Diana Golze sagte heute bei der Eröffnung des Neubaus: „Glücklicherweise werden die Brandenburger immer älter. Ältere Menschen haben aber auch besondere Bedürfnisse. Das St. Marienkrankenhaus hat mit dem Neubau einen Ort geschaffen, der den Patientinnen und Patienten eine moderne geriatrische Versorgung auf höchstem Niveau bietet.“

Durch den Neubau steigt die Bettenzahl des Krankenhauses um 48 auf 138 Betten. Daneben gibt es 15 teilstationäre Plätze. Das Land fördert rund drei Viertel der Neubaukosten von 7,5 Millionen Euro über die Investitionspauschale. Den Rest finanziert der Träger, die Caritas Krankenhilfe e.V., aus Eigenmitteln. Im Erweiterungsbau entstanden zwei neue Stationen, die rund um einen begrünten Lichthof angeordnet sind. Ein spezielles Farbkonzept dient der Orientierungshilfe für ältere Patienten.

Seit 1991 hat das Land insgesamt vier Milliarden Euro Fördermittel in die Modernisierung und den Umbau der Krankenhauslandschaft in Brandenburg gesteckt. Im Laufe dieser Legislaturperiode werden mindestens 400 Millionen Euro für die Krankenhausfinanzierung zur Verfügung gestellt. Allein im Jahr 2018 sind das 80 Millionen Euro, weitere 20 Millionen Euro sollen über den Nachtragshaushalt dazukommen, der aktuell dem Landtag zur Beratung vorliegt.

Gesundheitsministerin Golze: „Unsere Krankenhäuser sind der Anker der gesundheitlichen Versorgung. Das St. Marienkrankenhaus in Brandenburg an der Havel hat sich als geriatrisches Fachklinikum gut in der landesweiten Versorgungslandschaft etabliert. Es kann sich – wie alle anderen Krankenhäuser auch – auf eine stabile und verlässliche Finanzierung des Landes verlassen.“

Geriatrie befasst sich mit den Krankheiten des alternden Menschen. In der Regel ist die Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen notwendig, da viele ältere Menschen an mehreren Krankheiten gleichzeitig leiden. In Brandenburg hat sich seit dem Jahr 2013 die Anzahl der Krankenhausstandorte mit einer geriatrischen Fachabteilung von 16 auf 22 erhöht. Die Zahl der Planbetten stieg von 870 auf gut 1.300.

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